Wie Handwerksbetriebe 2026 Gesellen, Meister und Azubis finden: Zahlen zum Fachkräftemangel mit Stand, acht Wege mit Kosten, die Empfehlungsprämie und ihre Steuer, Karriereseite, Google-Jobsuche und schnelle Antworten.
Kurz gesagt:
- Knapp 100.000 offene Stellen in Handwerksberufen ließen sich 2025 rechnerisch nicht besetzen (KOFA, Stand Juni 2026).
- Empfehlungen der eigenen Leute nennen Betriebe, die sie nutzen, am häufigsten besonders erfolgreich (60,3 %, KOFA-Befragung, alle Branchen). Eine Geldprämie dafür ist Arbeitslohn und steuerpflichtig.
- Kostenlos sind der Arbeitgeber-Service der Arbeitsagentur und bis zu drei Indeed-Anzeigen im Monat, sofern Indeed kein Sponsoring verlangt. Für die Google-Jobsuche brauchen Sie keine Buchung, nur Ihre eigene Karriereseite mit JobPosting-Daten.
- Rechnen Sie in Kosten je Einstellung. Bestätigen Sie jede Bewerbung am selben Tag und rufen Sie am nächsten Werktag an.
Mitarbeiter finden im Handwerk gelingt nach einer Befragung über alle Branchen am ehesten über die eigenen Leute: 60,3 % der Betriebe, die Empfehlungen nutzen, nennen sie besonders erfolgreich (KOFA-Studie, November 2025). Dazu raten wir zu einer Karriereseite, die Google in der Jobsuche zeigen kann, und zu schnellen Antworten auf jede Bewerbung. Der Wettbewerb um Fachkräfte ist hart: In 59 von 115 Handwerksberufen herrschte 2025 ein Engpass, so das Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung (KOFA) am Institut der deutschen Wirtschaft. Stellenanzeigen kosten in unserem Vergleich 0 bis 995 € zzgl. MwSt. (Stand Oktober 2026). Kostenlos sind der Arbeitgeber-Service der Arbeitsagentur und bis zu drei Indeed-Anzeigen im Monat, solange Indeed kein Sponsoring verlangt. Eine Geldprämie für Empfehlungen ist voll steuerpflichtig.
Wie groß ist der Fachkräftemangel im Handwerk?
Im Jahresdurchschnitt 2025 gab es in Handwerksberufen knapp 210.000 offene Stellen, aber nur etwa 140.000 arbeitslose Handwerkerinnen und Handwerker. Rechnerisch blieben 97.482 Stellen unbesetzbar, so der KOFA-Bericht vom Juni 2026. Der Zentralverband des Handwerks, die Interessenvertretung der Betriebe, geht in einer eigenen Schätzung von rund 200.000 offenen Stellen im Gesamthandwerk aus (ZDH, 03.11.2025).
| Kennzahl 2025 | Wert | Quelle |
|---|---|---|
| Rechnerisch nicht besetzbare Stellen in Handwerksberufen | 97.482 | KOFA, Stand 06/2026 |
| Gesellenstellen, die rechnerisch nicht besetzbar waren | drei von zehn | KOFA |
| Meister- und Fortbildungsstellen, die rechnerisch nicht besetzbar waren | fast jede zweite | KOFA |
| Größte Lücken auf Gesellenebene | Bauelektrik 16.270, Kfz-Technik 13.327, Sanitär, Heizung, Klima 10.941 | KOFA |
| Tage, die eine gemeldete Stelle im Schnitt offen bleibt (Vakanzzeit), Februar 2025 bis Januar 2026 | Aus- und Trockenbau 300 Tage, Sanitär, Heizung, Klima 295 Tage | BA-Daten, aufbereitet von Statista |
| Berufsgattungen mit Fachkräfteengpass, alle Branchen | 157 | Bundesagentur für Arbeit, 02.09.2026 |
Die oft zitierten „250.000 fehlenden Fachkräfte“ sind eine ältere Zahl, die wir in keiner aktuellen ZDH-Quelle gefunden haben. In Bauelektrik und SHK ließen sich 2025 rund sieben von zehn offenen Gesellenstellen rechnerisch nicht besetzen, in der Kfz-Technik sechs von zehn (KOFA). Nach unserer Einschätzung können sich Gesellen dort ihren Arbeitgeber aussuchen und vergleichen Betriebe so, wie Kunden es tun, mit einem Blick ins Netz. Wie Ihr Betrieb bei Google sichtbar wird, für Kunden wie für Bewerber, steht auf der Seite Marketing für Handwerker.
Kurzfazit: Die größten Lücken haben Gesellen in Bauelektrik, Kfz und SHK, und bei Meistern ist fast jede zweite offene Stelle rechnerisch nicht zu besetzen. Bleibt eine SHK-Stelle 295 Tage offen, können in dieser Zeit Aufträge, die sich lohnen, liegen bleiben.
Mitarbeiter finden im Handwerk: acht Wege im Vergleich
In der KOFA-Studie vom November 2025 unter 815 Personalverantwortlichen aller Branchen nannten 60,3 % der Betriebe, die Empfehlungen nutzen, diesen Weg besonders erfolgreich. Es folgen Direktansprache (55,0 %), Praktika (43,6 %) und Stellenanzeigen in sozialen Medien (41,8 %).
| Weg | Kosten (Stand Oktober 2026) | Quelle |
|---|---|---|
| Empfehlungen der eigenen Leute | Prämie nach Ihrer Wahl, als Geldprämie lohnsteuer- und beitragspflichtig | § 19 EStG |
| Arbeitgeber-Service der Arbeitsagentur | kostenfrei | Bundesagentur für Arbeit |
| Indeed | bis zu 3 kostenlose Anzeigen im Monat, je bis zu 30 Tage sichtbar; gesponserte Anzeigen nach Klicks oder begonnenen Bewerbungen; Indeed kann Sponsoring vorschreiben | Indeed Preise, Indeed Ratgeber |
| Jobbörse nur fürs Handwerk, Beispiel handwerkerjobs.de | 395 bis 995 € zzgl. MwSt. je Anzeige, 30 Tage | handwerkerjobs.de |
| Kleinanzeigen, gewerblich | keine kostenlose Jobanzeige, 12,99 bis 26,49 € inkl. MwSt., 30 Tage | Kleinanzeigen |
| Karriereseite mit Google-Jobsuche | Aufwand für die Seite; keine Buchung bei Google, laut Google kein Geld für bessere Plätze | Google Search Central |
| Social Media | eigene Zeit, Anzeigen nach Budget | eigene Einschätzung |
| Praktika, Schulen, Lehrstellenbörse der Kammer | Zeit für Betreuung; die App Lehrstellenradar der Kammern ist für Bewerber kostenlos | App Store |

Direktansprache heißt im Handwerk zum Beispiel: Sie sprechen Gesellen an, die Sie auf Baustellen, beim Großhändler oder in der Berufsschule kennengelernt haben. Genutzt haben sie 42,9 % der befragten Betriebe. Weit verbreitet sind digitale Stellenanzeigen (71,0 % genutzt), besonders erfolgreich nennen sie aber nur 32,7 % dieser Betriebe, der niedrigste Wert unter den sieben erfolgreichsten Wegen der Studie. Die meisten Betriebe setzen also auf einen Weg, den nur ein Drittel von ihnen besonders erfolgreich nennt. Anzeigen in sozialen Medien nutzen 63,5 %.
Daneben gibt es Personalvermittler und Recruiting-Agenturen fürs Handwerk, mit Honorar nach Vertrag. Fragen Sie vor der Unterschrift, wie viele Einstellungen die Agentur in Ihrem Gewerk und Ihrer Region hatte und was passiert, wenn der neue Mitarbeiter in der Probezeit geht.
Vergleichen Sie die Wege in Kosten je Einstellung. Beispiel Gesellenstelle, angenommen sind dreimal 30 Tage Anzeige, bis die Stelle besetzt ist:
| Weg | Kosten bis zur Einstellung im Beispiel |
|---|---|
| Arbeitgeber-Service der Arbeitsagentur | 0 € |
| Indeed, nur kostenlose Anzeigen, solange Indeed kein Sponsoring verlangt | 0 € |
| Kleinanzeigen | 3 × 12,99 bis 26,49 € = 38,97 bis 79,47 € inkl. MwSt. |
| handwerkerjobs.de, Selbstbucher | 3 × 395 € = 1.185 € zzgl. MwSt. |
| Empfehlungsprämie, Annahme 500 € brutto | 500 € plus Arbeitgeberanteile zur Sozialversicherung |
Kurzfazit: Wenn Sie Mitarbeiter im Handwerk finden wollen, fangen Sie mit den kostenlosen Wegen an und zählen Sie, woher jede Bewerbung kommt. Dann sehen Sie nach drei Monaten, welcher Weg Ihnen Leute bringt.
Mitarbeiter werben Mitarbeiter: Prämie und Steuer
Drei von vier Betrieben nutzen Empfehlungen (75,5 %, KOFA-Studie 2025, alle Branchen). Ihre Gesellen kennen Leute aus der Berufsschule, vom Großhandel und aus dem Verein. Sie wissen auch, wer zu Ihrem Betrieb passt.
Eine Geldprämie an eigene Beschäftigte ist Arbeitslohn (§ 19 Abs. 1 EStG, § 2 Abs. 1 LStDV) und damit lohnsteuer- und sozialversicherungspflichtig, so auch Haufe. Eine Sachprämie kann steuerfrei bleiben, wenn alle Sachbezüge des Monats zusammen höchstens 50 € betragen. Gutscheine fallen nur dann unter die 50-€-Grenze, wenn sie zusätzlich zum ohnehin geschuldeten Lohn gewährt werden (§ 8 Abs. 2 Satz 11 EStG).
Das KOFA empfiehlt fünf Schritte für ein Empfehlungsprogramm:
- Rahmenbedingungen festlegen, zum Beispiel Auszahlung der Prämie nach bestandener Probezeit
- Anreize schaffen, Geld oder Sachprämie
- das Programm im Team bekannt machen und regelmäßig sagen, welche Stellen offen sind
- ein transparentes Verfahren einführen und schnell Rückmeldung geben, auch bei unpassenden Empfehlungen
- den Erfolg messen: wie viele Empfehlungen zu Einstellungen führen
Wir raten, jede Empfehlung am nächsten Werktag zu beantworten.
Kurzfazit: Empfehlungen nennen die meisten Betriebe, die sie nutzen, besonders erfolgreich. Planen Sie die Prämie brutto ein, weil Steuer und Beiträge darauf anfallen.
Karriereseite und Google-Jobsuche
Stellen auf Ihrer Karriereseite kann Google in der Jobsuche zeigen. Dafür braucht jede Stellenanzeige strukturierte Daten vom Typ JobPosting mit Titel, Beschreibung, Datum, Arbeitgeber und Arbeitsort (Google Search Central, aktualisiert am 12.09.2026). Deutschland gehört zu den unterstützten Ländern. Diese Daten baut Ihr Webdesigner oder ein Plugin ein; prüfen Sie jede Stelle mit dem kostenlosen Test von Google. Was die Website selbst kostet, steht im Artikel Homepage für Handwerker.
Eine Karriereseite hatten in der KOFA-Studie vom November 2025 nur 25,3 % der Betriebe aller Branchen, und von ihnen nannten 22,9 % sie besonders erfolgreich. Wir halten sie trotzdem für wichtig, weil wir erwarten, dass Bewerber nach einer Anzeige oder Empfehlung zuerst im Netz nachsehen. Laut KOFA gehören hinein:
- Kultur und Werte
- Weiterbildung und Aufstieg
- Vereinbarkeit mit Familie
- Zusatzleistungen
- freie Stellen mit einfacher Bewerbung
- Einblicke mit Fotos und Videos von Mitarbeitenden
Schreiben Sie in die Anzeige, was ein Geselle wissen will:
- Lohnspanne
- Firmenfahrzeug ja oder nein
- Arbeitszeit und ob Sie Wochenendarbeit erwarten
- Einsatzgebiet
Ein Anschreiben brauchen Sie nicht zu verlangen. Name, Telefonnummer und Beruf reichen für den ersten Anruf. Ob sich ein Geselle überhaupt meldet, hängt aus unserer Sicht auch davon ab, was er vorher bei Google über Ihren Betrieb findet.
Kurzfazit: Mit JobPosting-Daten kann Google Ihre Stellen ohne Buchung in der Jobsuche zeigen. Verlangen Sie kein Anschreiben, Name und Telefonnummer reichen.
Google-Profil und Bewertungen: was Bewerber sehen
Bewerber können Ihren Betrieb dort finden, wo auch Kunden suchen: im Google-Profil, in den Bewertungen und auf Arbeitgeberportalen wie kununu. Auf kununu liegen nach eigener Angabe (Stand Oktober 2026) über 17 Millionen Einblicke zu Gehältern, Kultur und Arbeitsbedingungen (kununu). Eine unabhängige Studie dazu, wie oft Gesellen das prüfen, haben wir nicht gefunden. Wir gehen aber davon aus, dass ein gepflegtes Profil mit Fotos aus dem Team und Antworten auf Bewertungen bei Bewerbern genauso wirkt wie bei Kunden, und Fahrzeug, Bauschild und Social Media ebenso. Mehr dazu im Artikel Werbung für Handwerker.
Bei Tandel Immobilien, einem Maklerbüro aus unserer Kundschaft, verbesserte sich die durchschnittliche Position der Website in der Google-Suche von 19,2 auf 13,7. Die Einblendungen von Tandel stiegen von 2.606 im Mai auf 28.692 im September 2026, laut Search Console elfmal mehr in vier Monaten. Zahlen aus Handwerksbetrieben haben wir noch nicht, und Einblendungen sind noch keine Bewerbungen. Mehr Menschen sehen aber den Namen, bevor sie sich irgendwo melden.
Kurzfazit: Ihr Google-Profil sehen Kunden und Bewerber gleichermaßen. Zeigen Sie dort neben den Baustellen auch Ihr Team.
Bewerbungen schnell beantworten
In der KOFA-Studie vom November 2025 (Betriebe aller Branchen) bekamen 37,7 % der Betriebe Absagen, weil Bewerber einen anderen Job angenommen hatten. 14,7 % erlebten, dass Bewerber nach der Unterschrift die Stelle gar nicht antraten. Wir glauben nicht, dass ein Geselle mit mehreren Angeboten eine Woche auf Ihren Rückruf wartet. Ärgerlich ist vor allem, wenn ein Geselle am Montag anruft und am Freitag beim Betrieb zwei Straßen weiter unterschreibt.
Im Handwerksbetrieb kann die schnelle Antwort am Alltag scheitern: Der Chef steht auf der Baustelle, das Büro ist mittags zu, Bewerber rufen abends an. Bei FALC Immobilien in Hildesheim, einem Maklerbüro, war es dasselbe Muster: Anrufe banden täglich Zeit im Sekretariat, und wer nach Büroschluss anrief, erreichte niemanden. Das Büro schaltete einen KI-Telefonassistenten auf die bestehende Nummer. In drei Wochen kamen 104 Anrufe, 21 Gespräche führte der Assistent vollständig selbst, daraus wurden 7 qualifizierte Anfragen. Für Anrufe von Bewerbern haben wir keine eigenen Zahlen. Aber auch wer abends um sieben anruft, erreicht dann den Assistenten statt des Anrufbeantworters. Mehr zu KI im Betrieb steht im Artikel KI im Handwerk.
Checkliste: Bewerbungen schnell bearbeiten
- Jede Bewerbung am selben Tag bestätigen
- Am nächsten Werktag anrufen und einen Termin zum Kennenlernen im Betrieb anbieten (unsere Empfehlung)
- Eine feste Person im Betrieb zuständig machen
- Telefon auch nach Feierabend erreichbar halten oder Rückruf zusagen
- Nach jeder Einstellung notieren, über welchen Weg sie kam
Ausbildung und Fachkräfte aus dem Ausland
Gibt der Markt keine Gesellen her, bilden Sie sie selbst aus. Bei den Azubis lief es 2025 im Handwerk besser als in Industrie und Handel: Die Zahl der neuen Ausbildungsverträge stieg um 0,4 %, in Industrie und Handel sank sie um 4,6 %, bundesweit um 2,1 % (BIBB, 10.12.2025). Trotzdem blieben zum 30.09.2025 fast 22.000 Ausbildungsstellen in Handwerksberufen unbesetzt (KOFA, Juni 2026). Praktika nutzen 69,9 % der Betriebe, 43,6 % davon mit besonderem Erfolg (KOFA-Studie 2025). Digitale Abläufe im Betrieb behandelt der Artikel Digitalisierung im Handwerk.
Halten müssen Sie die Azubis auch: 2024 wurden bundesweit 29,7 % der Ausbildungsverträge vorzeitig gelöst, bei Dachdeckern 43,1 % (KOFA, Dezember 2025).
Fachkräfte aus Drittstaaten brauchen für einen Aufenthaltstitel als Fachkraft (§ 18a AufenthG) in der Regel die Anerkennung ihres Abschlusses. Zuständig ist für Handwerksberufe meist die Handwerkskammer. Beim Kfz-Mechatroniker in Düsseldorf kostet die Gleichwertigkeitsfeststellung zum Beispiel 100 bis 600 €. Der Bescheid kommt spätestens drei Monate, nachdem die Unterlagen vollständig sind; in bestimmten Fällen kann die Kammer verlängern (Anerkennung in Deutschland). Als Arbeitgeber können Sie bei der Ausländerbehörde ein beschleunigtes Fachkräfteverfahren beantragen (§ 81a AufenthG), die Gebühr beträgt 411 € (§ 47 AufenthV).
Quereinsteiger aus verwandten Berufen sind ein weiterer Weg; das KOFA nennt zum Beispiel den Quereinstieg zum Wärmepumpen-Spezialisten. Wollen Sie Leute halten, setzen Sie auf Führung und Arbeitszeit: Eine vertrauensvolle Führungskultur nannten 69,5 % der Betriebe, die sie pflegen, besonders erfolgreich für die Bindung, flexible Arbeitszeiten 68,3 % (KOFA-Studie 2025).
Kurzfazit: Ausbilden lohnt sich, wenn Sie die Azubis auch halten. Für die Anerkennung ausländischer Abschlüsse ist meist Ihre Handwerkskammer zuständig.
Häufige Fragen
Wie finden Sie Mitarbeiter im Handwerk am schnellsten?
Kostenlos starten Sie mit Empfehlungen, dem Arbeitgeber-Service der Arbeitsagentur und Indeed. In der KOFA-Studie 2025 nennen Betriebe Empfehlungen am häufigsten besonders erfolgreich (60,3 % der Betriebe, die sie nutzen). Rufen Sie jeden Bewerber am nächsten Werktag an, denn 37,7 % der Betriebe bekamen Absagen, weil Bewerber woanders zugesagt hatten.
In welchem Handwerk wird am meisten gesucht?
Die größten rechnerischen Lücken auf Gesellenebene hatten 2025 Bauelektrik mit 16.270, Kfz-Technik mit 13.327 und Sanitär, Heizung, Klima mit 10.941 nicht besetzbaren Stellen (KOFA, Stand Juni 2026). Bei Meistern war fast jede zweite offene Stelle rechnerisch nicht zu besetzen.
Was kostet eine Stellenanzeige im Handwerk?
In unserem Vergleich zwischen 0 und 995 € zzgl. MwSt. Kostenlos sind die Stellenmeldung über die Arbeitsagentur und bis zu drei Indeed-Anzeigen im Monat, sofern Indeed kein Sponsoring verlangt; für die Google-Jobsuche brauchen Sie keine Buchung, nur die eigene Karriereseite mit JobPosting-Daten. Eine Anzeige bei handwerkerjobs.de kostet 395 bis 995 € zzgl. MwSt. für 30 Tage (Stand Oktober 2026).
Ist eine Prämie für eine Mitarbeiterempfehlung steuerfrei?
Als Geldprämie nein. Eine Geldprämie an eigene Beschäftigte ist Arbeitslohn und damit lohnsteuer- und sozialversicherungspflichtig. Steuerfrei bleiben kann nur eine Sachprämie, wenn alle Sachbezüge des Monats zusammen höchstens 50 € betragen (§ 8 Abs. 2 Satz 11 EStG); Gutscheine nur zusätzlich zum ohnehin geschuldeten Lohn.
Nächster Schritt
Sie wollen wissen, wie Ihr Betrieb heute bei Google und in der KI-Suche dasteht? Unsere kostenlose Potenzialanalyse zeigt, wie oft in Ihrer Region nach Ihren Leistungen gesucht wird und wer bei den Aufträgen, die sich lohnen, vor Ihnen liegt. Ihre Ansprechpartner sind von Anfang an die Gründer.
Bereit für Ihre eigene KI-Lösung?
Wir sorgen dafür, dass Kunden mit lohnenden Aufträgen Ihren Betrieb bei Google, in der Karte und in ChatGPT finden.










