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Handwerk

Homepage für Handwerker: 4 Wege und Kosten über 24 Monate

Autor: Niklas Schwerin10 Min
Laptop mit einer schlichten Website neben einem lila Werkzeugkoffer, Symbol für die Homepage für Handwerker

Baukasten, WordPress, Festpreis oder Mietmodell: was eine Handwerker-Website über 24 Monate kostet, was ins Impressum gehört und welche Elemente wir für mehr Anfragen empfehlen.

Kurz gesagt:

  • Über 24 Monate kostet ein Baukasten laut Anbieter ab 156 €, ein Website-Abo bis 13.266 € netto; ein Mietvertrag läuft etwa bei Fox Hosting 13 Monate und verlängert sich dann automatisch um 12 (Stand Oktober 2026).
  • Bei 2.000 € Rest je Auftrag (Annahme) tragen zwei zusätzliche Aufträge die Festpreis-Seite mit Wartung.
  • Den Link zur EU-Streitschlichtungsplattform nehmen Sie aus dem Impressum. Gesundheitshandwerke nennen laut ZDH auch die Kammer.
  • Für mehr Anfragen empfehlen wir Seiten je Leistung und Ort, echte Projektfotos, eine anklickbare Nummer und eine Antwort auch am Abend.

Eine Homepage für Handwerker kostet über 24 Monate zwischen 156 € im Baukasten und gut 13.000 € im Website-Abo (Beispieltarife laut Anbieterseiten, Stand Oktober 2026). Der Preis hängt daran, ob Sie selbst im Baukasten bauen, eine Agentur zum Festpreis beauftragen oder die Seite mieten. Warum eine eigene Seite zählt, zeigt eine Zahl aus der im Juni 2025 veröffentlichten Umfrage des Digitalverbands Bitkom: Für 40 % der Befragten ist eine fehlende Website ein Grund, einen Handwerksbetrieb auszuschließen. Was jeder der vier Wege über 24 Monate kostet, rechnen wir unten durch.

Braucht ein Handwerksbetrieb 2026 eine eigene Homepage?

Ja, wenn Sie geplante Aufträge wollen. 94 % der Handwerksbetriebe haben bereits eine eigene Website, so die Bitkom-Studie zur Digitalisierung des Handwerks (504 befragte Betriebe, Sommer 2025). Ohne Homepage gehören Sie also zu einer kleinen Minderheit, und für 40 % der Befragten der im Juni 2025 veröffentlichten Bitkom-Umfrage wären Sie damit schon aus der Auswahl.

Unsere Einschätzung: Beim Notdienst reicht oft das Google-Profil. Wer nachts einen Rohrbruch hat, braucht schnell eine Nummer und vergleicht kaum Websites. Bei der Badsanierung, dem neuen Dach oder der Wärmepumpe vergleicht der Kunde länger. Hier geht es meist um größere Summen. Allgemein klickt sich laut derselben Bitkom-Umfrage gut ein Viertel der Befragten (26 %) bei der Handwerkersuche durch die Websites möglicher Betriebe. Auf Ihrer Website sieht der Kunde Ihre Projekte, Ihr Einsatzgebiet und ob Sie diese Art Auftrag überhaupt machen. Wie wir Betriebe auf genau diese Suchen ausrichten, steht auf der Seite Marketing für Handwerker.

Eine Homepage für Handwerker, die nur „Willkommen bei Meier Haustechnik“ sagt, bringt allerdings wenig. Der Kunde sucht dort seine Leistung und seinen Ort.

Zwischenfazit: Für den Notdienst reicht nach unserer Einschätzung oft das Google-Profil, für geplante Aufträge empfehlen wir die eigene Seite.

Handwerker-Website erstellen: die 4 Wege im Vergleich

Wer eine Handwerker-Website erstellen will, hat vier Wege: Baukasten, WordPress in Eigenregie, Website zum Festpreis von Agentur oder Webdesigner oder ein Mietmodell mit Monatsgebühr. Laut Anbieterseiten (Stand Oktober 2026) reichen die Preise von 1 € im Monat im Baukasten bis 7.400 € netto einmalig für eine Website von der Agentur. Die Wege unterscheiden sich vor allem darin, wer die Seite nach dem Start pflegt.

Weg Kosten laut Anbieter (Stand 25.10.2026) Wer pflegt Passt für
Baukasten (IONOS, STRATO) IONOS Plus 1 € im Monat für 12 Monate, regulär 18 €; STRATO Plus 1 € für 12 Monate, danach 12 €; inkl. MwSt., Domain bei STRATO dauerhaft, bei IONOS im ersten Jahr inklusive; fürs zweite Jahr rechnen wir mit dem regulären .de-Preis von IONOS, 1,30 € im Monat (Annahme) Sie selbst kleine Betriebe mit wenig Leistungen und etwas Zeit am Abend
WordPress in Eigenregie (IONOS, STRATO) Hosting mit Domain 1 € im Monat für 12 Monate, danach 9 bis 10 € inkl. MwSt.; Theme, Erweiterungen und Ihre Zeit kommen dazu Sie oder ein Bekannter, inklusive Updates und Sicherheit Betriebe mit jemandem im Team, der Technik mag
Festpreis von der Agentur oder dem Webdesigner (Beispiele meinBetrieb online, XICTRON) 800 oder 1.200 € einmalig, Hosting und Domain ab 15 €, Wartung ab 49 € im Monat (meinBetrieb online, Kleinunternehmer ohne Umsatzsteuer); 1.990 bis 7.400 € netto einmalig, Hosting und Betreuung separat ab 49 bis 199 € im Monat (XICTRON) Dienstleister beim Bau, danach Sie oder Wartungsvertrag Betriebe, die einmal zahlen und die Seite besitzen wollen
Mietmodell oder Website-Abo (Beispiele Fox Hosting, XICTRON) 59 € im Monat zzgl. MwSt., 13 Monate Mindestlaufzeit (Fox Hosting); 490 € Einrichtung plus 129 € netto im Monat bis 2.490 € plus 449 € netto, 24 Monate (XICTRON) Anbieter, solange der Vertrag läuft Betriebe ohne Zeit für Technik

Vorweg zu unserer Interessenlage: Wir bauen selbst Websites, als Teil unserer Arbeit für Sichtbarkeit bei Google und in KI-Suchen. Baukästen verkaufen wir nicht. Unsere Meinung trotzdem: Für einen Einmannbetrieb mit drei Leistungen reicht am Anfang ein Baukasten. Teurer wird es erst sinnvoll, wenn Sie viele Leistungsseiten brauchen und niemand im Betrieb Zeit dafür hat.

Zwischenfazit: Wählen Sie den Weg danach, wer die Seite in zwei Jahren pflegt. Der Preis im ersten Monat sagt darüber wenig, das zeigt die Rechnung über 24 Monate.

Was kostet eine Homepage für Handwerker über 24 Monate?

Über 24 Monate kosten die Beispieltarife laut Anbieterseiten (Stand Oktober 2026) zwischen 156 € im Baukasten von STRATO und 13.266 € netto im Website-Abo Pro von XICTRON. Reines WordPress-Hosting ohne Theme und Ihre Zeit liegt bei 120 €. Die Monatspreise täuschen, weil Aktionspreise nach 12 Monaten enden und Mietverträge eine Mindestlaufzeit haben.

Beispieltarif Rechnung Summe über 24 Monate
WordPress-Hosting STRATO Plus 12 × 1 € + 12 × 9 € 120 € inkl. MwSt., ohne Theme, Erweiterungen und Ihre Zeit
WordPress-Hosting IONOS Grow 12 × 1 € + 12 × 10 € 132 € inkl. MwSt., ohne Theme, Erweiterungen und Ihre Zeit
Baukasten STRATO Plus, 12-Monats-Angebot 12 × 1 € + 12 × 12 € 156 € inkl. MwSt.
Baukasten IONOS Plus 12 × 1 € + 12 × 18 € + 12 × 1,30 € Domain im zweiten Jahr (Annahme: regulärer .de-Preis) 243,60 € inkl. MwSt.
Festpreis meinBetrieb online „Werkzeugkoffer“ mit Hosting 1.200 € + 24 × 15 € ab 1.560 €, Kleinunternehmer ohne Umsatzsteuer
derselbe Festpreis mit Wartung 1.200 € + 24 × (15 € + 49 €) ab 2.736 €, Kleinunternehmer ohne Umsatzsteuer
Festpreis XICTRON Plus mit Betreuung 3.900 € + 24 × 99 € ab 6.276 € netto, Hosting und Betreuung bucht man laut Anbieter zum Kaufpreis dazu
Mietmodell Fox Hosting 25 × 59 € (13 Monate Mindestlaufzeit, dann 12 Monate Verlängerung) 1.475 € netto für 25 Monate Bindung
Website-Abo XICTRON Basis 490 € + 24 × 129 € 3.586 € netto
Website-Abo XICTRON Pro 2.490 € + 24 × 449 € 13.266 € netto
Infografik: Was eine Homepage für Handwerker über 24 Monate kostet, vom Baukasten ab 156 Euro bis zum Website-Abo mit bis zu 13.266 Euro netto, Stand Oktober 2026

Nicht eingerechnet ist Ihre eigene Zeit. Bei Baukasten und WordPress fällt davon am meisten an, beim Abo am wenigsten. Zehn Abende zu je drei Stunden mit Texten, Fotos und Einstellungen kosten bei 60 € Stundensatz (Annahme) schon 1.800 €.

Warnsignale vor dem Vertrag

  • Die Domain läuft auf den Anbieter statt auf Ihren Betrieb.
  • Texte und Fotos lassen sich bei Kündigung nicht mitnehmen.
  • Mindestlaufzeit und automatische Verlängerung stehen nur in den AGB.
  • Niemand sagt, wer Impressum und Datenschutzerklärung aktuell hält.
  • Es gibt keine Auswertung, wie viele Anrufe und Formulare über die Seite kommen.

In 6 Schritten zur Handwerker-Website

Ob Baukasten, WordPress, Agentur oder Mietmodell: Danach folgen dieselben sechs Schritte. Planen Sie für Texte und Fotos die meiste Zeit ein.

  1. Ziel festlegen. „Drei Anfragen im Monat für Badsanierungen“ ist ein Ziel, „online präsent sein“ nicht. Am Ziel hängt, welche Leistungsseiten Sie brauchen.
  2. Domain sichern. Ihr Betriebsname mit .de, etwa meier-haustechnik.de, auf Ihren Namen registriert und ohne Bindestrich-Ketten, die am Telefon niemand buchstabieren will.
  3. Weg wählen. Baukasten, WordPress, Festpreis oder Mietmodell, je nachdem, wer die Seite später pflegt.
  4. Seiten planen. Pflicht sind Startseite, je eine Seite für Ihre wichtigsten Leistungen, Über uns mit echtem Teamfoto, Kontakt, Impressum und Datenschutzerklärung.
  5. Inhalte sammeln. Fotos von fertigen Projekten mit Ort, kurze Texte zu Ablauf und Dauer, Antworten auf die Fragen, die Kunden am Telefon immer stellen. Für Fotos von Mitarbeitern holen Sie vorher deren Einwilligung ein.
  6. Starten und verknüpfen. Website-Link ins Google-Profil, Search Console anbinden, Telefonnummer auf dem Smartphone testen.

Starten Sie mit drei guten Leistungsseiten und ergänzen Sie weitere, sobald die ersten Anfragen kommen.

Zwischenfazit: Vergleichen Sie die Summe über die volle Bindung und klären Sie vor der Unterschrift, wem Domain und Inhalte gehören. Was vor dem Start ins Impressum muss, steht im nächsten Abschnitt.

Pflichtangaben: was ins Impressum eines Handwerksbetriebs gehört

Jede Homepage für Handwerker braucht ein Impressum nach § 5 DDG, eine Datenschutzerklärung und bei Statistik-Werkzeugen eine Cookie-Einwilligung. Kammer, Berufsbezeichnung und Handwerksordnung nennt der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH, Stand 10.07.2025) ausdrücklich als Pflicht für Gesundheitshandwerke, also Augenoptiker, Zahntechniker, Hörakustiker, Orthopädietechniker und Orthopädieschuhmacher. Anderen Betrieben der Anlage A empfiehlt etwa die Handwerkskammer Rheinhessen, die Kammer anzugeben.

Pflicht Norm Was für Handwerksbetriebe gilt (Stand Oktober 2026)
Impressum § 5 Abs. 1 DDG Name, Anschrift, schnelle Kontaktaufnahme mit E-Mail, je nach Rechtsform Register und Vertretung; die Angaben müssen leicht erkennbar und unmittelbar erreichbar sein und ständig verfügbar gehalten werden
Kammer, Berufsbezeichnung, Handwerksordnung § 5 Abs. 1 Nr. 5 DDG laut ZDH Pflicht für Gesundheitshandwerke; die HWK Rheinhessen empfiehlt allen Betrieben der Anlage A, die Kammer zu nennen
Aufsichtsbehörde § 5 Abs. 1 Nr. 3 DDG laut ZDH im Handwerk nur für bevollmächtigte Bezirksschornsteinfeger und Büchsenmacher
Verbraucherschlichtung § 36 VSBG Hinweis, ob Sie an Schlichtungsverfahren teilnehmen; entfällt, wenn Sie am 31.12. des Vorjahres zehn oder weniger Personen beschäftigt haben (Abs. 3)
Link zur EU-Streitschlichtungsplattform Verordnung (EU) 2024/3228 Plattform laut EU-Kommission seit 20.07.2025 abgeschaltet; laut IHK Osnabrück müssen Links darauf entfernt werden
Datenschutzerklärung Art. 13 DSGVO Information über jede Datenerhebung, etwa Kontaktformular, Karte, Statistik oder Chat
Cookie-Einwilligung § 25 TDDDG Einwilligung für alles, was nicht unbedingt erforderlich ist (Abs. 1 und Abs. 2 Nr. 2), also auch für Statistik-Werkzeuge
Barrierefreiheit § 1 Abs. 3 Nr. 5 und § 3 Abs. 3 BFSG reine Präsentationsseiten laut ZDH nicht erfasst; Kleinstunternehmen mit weniger als zehn Beschäftigten und höchstens 2 Mio. € Umsatz oder Bilanzsumme sind bei Dienstleistungen ausgenommen (§ 2 Nr. 17 BFSG)
Werbeaussagen zum Handwerk § 5 UWG, § 1 HwO Leistungen eines zulassungspflichtigen Handwerks nicht so bewerben, als stünden Sie in der Handwerksrolle, wenn das nicht stimmt (LG Kempten, 06.03.2025, 1 HKO 1417/24, nicht rechtskräftig)

Mancher ältere Ratgeber im Netz nennt den Link zur Streitschlichtungsplattform noch als Pflicht (Stand 25.10.2026). Das ärgert uns, denn der Link führt seit Juli 2025 ins Leere. Ziehen Sie die Datenschutzerklärung außerdem nach jedem neuen Werkzeug auf der Seite nach, etwa nach einer eingebetteten Karte oder einem Chat.

Zwischenfazit: Impressum, Datenschutzerklärung und Cookie-Einwilligung stehen vor dem Start. Die Kammer nennen Sie als Gesundheitshandwerk laut ZDH als Pflicht, als anderer Betrieb der Anlage A auf Empfehlung etwa der HWK Rheinhessen.

Die Elemente für mehr Anfragen

Damit aus Besuchern einer Handwerker-Website Anfragen werden, sollte der Kunde in wenigen Sekunden sehen, dass Sie genau seinen Auftrag in seinem Ort machen, und Sie ohne Umweg erreichen. Diese acht Punkte prüfen Sie am besten auf dem Smartphone:

  • Erster Bildschirm: Gewerk, Ort und eine anklickbare Telefonnummer, ohne zu scrollen.
  • Eine eigene Seite je Leistung, an der Sie gut verdienen, etwa „Badsanierung in Hildesheim“ oder „Wärmepumpe nachrüsten“, mit Ablauf und ungefährer Dauer.
  • Echte Projektfotos mit Ort und Jahr statt Bildern aus der Datenbank.
  • Ein Formular mit höchstens fünf Feldern und der Möglichkeit, Fotos vom Schaden oder Raum mitzuschicken.
  • Einsatzgebiet mit Orten und Entfernung, damit niemand aus 80 Kilometern anfragt.
  • Google-Bewertungen auf der Seite und ein Link zum Profil.
  • Eine Karriereseite mit Kurzbewerbung in zwei Minuten, für Gesellen und Azubis.
  • Ein Chat-Assistent oder ein Rückrufformular mit zugesagter Antwortzeit, damit Anfragen nicht liegen bleiben, während Sie auf der Baustelle sind.

Beier & Partner, ein Sachverständigenbüro für Immobilienbewertung aus Stade, bekam über Kontaktformulare wenige qualifizierte Anfragen. Der KI-Chatbot, der heute rund um die Uhr Fragen beantwortet und Kontaktdaten aufnimmt, sollte zuerst das Team bei eingehenden Anfragen entlasten. Patrick Beier, der Geschäftsführer, schrieb im März 2026, die Lösung habe sich „zu einem vollwertigen, rund um die Uhr aktiven Vertriebskanal entwickelt“. Allein der Chatbot bringt dem Büro laut unserer Fallstudie 5 bis 10 qualifizierte Gutachten-Anfragen im Monat. Für Handwerksbetriebe haben wir das noch nicht gemessen. Die Idee lässt sich übertragen: Wer um 21 Uhr sein Bad plant, kann dann schon eine Antwort bekommen und muss nicht bis zum nächsten Morgen warten. Wie so ein Assistent aufgebaut ist, zeigt der Beitrag KI-Chatbot auf der Website einrichten.

Zwischenfazit: Machen Sie es Kunden leicht: Leistung und Ort sofort sichtbar, erreichbar auch nach Feierabend. Dafür müssen sie die Seite aber zuerst finden.

Gefunden werden: Google-Profil, Leistungsseiten und KI-Suche

Eine Homepage für Handwerker bringt nur Anfragen, wenn Kunden sie finden: über das Google-Unternehmensprofil, über eigene Seiten je Gewerk und Ort und inzwischen auch über KI-Suchen. Das Profil ist laut Google kostenlos und führt mit dem Website-Link direkt auf Ihre Seite. Wie Sie lokal bei Google gefunden werden, zeigen wir am Beispiel von Maklern, die Schritte gelten für Ihren Betrieb genauso.

Neu ist der Weg über die KI. 50 % der Internetnutzer verwenden laut Bitkom (November 2025) zumindest manchmal einen KI-Chat statt der klassischen Suchmaschine. WORTLIGA, ein Anbieter von Textwerkzeugen, der selbst Website-Analysen verkauft, hat am 30.09. und 01.10.2026 je 480 Antworten von Googles KI-Modus und von ChatGPT zu Handwerkern in 40 Städten ausgewertet (Stichprobe). Google nannte in 431 der 480 Antworten ein Google-Profil. Betriebe, die beide KI-Dienste empfahlen, hatten im Median 49 Bewertungen, nicht genannte Betriebe 19. Die Stichprobe zeigt einen Zusammenhang, keine Ursache. Prüfen Sie trotzdem Ihr Google-Profil, Ihre Bewertungen und die Einträge, die Google bei Ihrem Gewerk und Ort zeigt; welche Portale was kosten, steht im Portal-Vergleich für Handwerker. Wie ein Betrieb in ChatGPT empfohlen werden kann, beschreiben wir am Beispiel von Maklern.

Ein Sachverständigenbüro in Luckenwalde gegen eine der bekanntesten Marken der Branche: Scheffler Immobilienbewertung startete am 30.06.2026 mit uns, mit neuen Ratgebern und Unterseiten. Zwei Monate später stand das Büro für Suchen in Luckenwalde bei Google und in den KI-Suchen vor Heid Immobilienbewertung (Aufnahme vom 14.09.2026). Übertragen auf Ihren Betrieb heißt das: Bei der Suche nach Gewerk und Ort kann die passende Seite mehr zählen als der bekannte Name.

Zwischenfazit: Pflegen Sie Google-Profil, Leistungsseiten mit Ort und die Portaleinträge, die Google zu Ihrem Gewerk zeigt. Ob das wirkt, zeigen drei Zahlen nach dem Livegang.

Lohnt sich die Homepage? Anfragen zählen statt Besucher

Eine Homepage für Handwerker lohnt sich, sobald sie in 24 Monaten genug zusätzliche Aufträge bringt. Bleiben Ihnen je Auftrag nach Material und Lohn 2.000 € (Annahme), tragen zwei Aufträge die Festpreis-Seite mit Wartung (2.736 €). Das Website-Abo Pro (13.266 € netto) braucht sieben. Den Erfolg messen Sie deshalb an Anrufen, Formularen und gewonnenen Aufträgen. Drei Zahlen reichen für den Anfang:

  1. Anrufe über die Nummer auf der Website, am einfachsten mit einer eigenen Rufnummer oder einer Frage am Telefon: „Wie sind Sie auf uns gekommen?“
  2. Formulare und Chats im Monat, getrennt nach Leistung.
  3. Daraus gewonnene Aufträge und ihr Wert.

Mit diesen Zahlen vergleichen Sie die Website mit anderen Wegen, etwa mit Portalen, deren Kosten je Auftrag sich genauso rechnen lassen. Welche Werbewege für Handwerker zusätzlich passen, steht im Vergleich Werbung für Handwerker.

Zwischenfazit: Zählen Sie Anrufe, Formulare und Aufträge statt Besucher.

Häufige Fragen

Was kostet eine Homepage für Handwerker?

Eine Homepage für Handwerker kostet über 24 Monate laut Beispieltarifen der Anbieter 156 bis 243,60 € im Baukasten von STRATO oder IONOS und ab 1.560 bis 6.276 € als Festpreis-Website mit Hosting oder Betreuung. Ein Mietmodell zu 59 € netto im Monat liegt bei 1.475 € für 25 Monate Bindung, ein Website-Abo bei 3.586 bis 13.266 € netto (Stand Oktober 2026). Ihre eigene Zeit kommt bei Baukasten und WordPress dazu.

Reicht ein Google-Unternehmensprofil statt einer Website?

Nach unserer Einschätzung für den Notdienst oft ja, für geplante Aufträge selten. Das Profil ist kostenlos und bringt Anrufe aus der Karte. Für 40 % der Befragten der im Juni 2025 veröffentlichten Bitkom-Umfrage ist eine fehlende Website aber ein Grund, einen Betrieb auszuschließen. Wer eine Badsanierung oder ein Dach vergibt, kann auf der Website Projekte, Ablauf und Einsatzgebiet prüfen.

Welcher Baukasten eignet sich für Handwerker?

Für eine einfache Webseite für Handwerker mit wenigen Leistungen reichen IONOS und STRATO. Prüfen Sie vor dem Abschluss, ob Sie eigene Seiten je Leistung und Ort anlegen, Fotos im Formular zulassen und Impressum, Datenschutzerklärung und Cookie-Einwilligung sauber einbauen können. Achten Sie auf den Preis nach der Aktionszeit, bei IONOS Plus 18 € statt 1 € im Monat.

Handwerker-Website selbst erstellen oder erstellen lassen?

Selbst erstellen lohnt sich, wenn Sie wenige Leistungen anbieten und regelmäßig Zeit für Texte, Fotos und Technik haben. Eine Handwerker-Website erstellen lassen lohnt sich, wenn Sie viele Leistungsseiten brauchen oder niemand im Betrieb die Seite pflegt. Rechnen Sie Ihre eigenen Stunden mit, dann ist der Baukasten oft nicht mehr der günstigste Weg.

Muss die Handwerkskammer ins Impressum?

Bei Gesundheitshandwerken wie Augenoptiker oder Hörakustiker ja, mit Berufsbezeichnung, Staat und Handwerksordnung (§ 5 Abs. 1 Nr. 5 DDG, Erläuterung des ZDH, Stand Juli 2025). Anderen Betrieben der Anlage A empfiehlt etwa die HWK Rheinhessen, die Kammer zu nennen. Pflicht für alle sind Name, Anschrift und Kontakt.

Nächster Schritt

Prüfen Sie heute Ihr Impressum: Steht dort noch der Link zur EU-Streitschlichtungsplattform, nehmen Sie ihn heraus.

Wenn Sie wissen wollen, wie Ihr Betrieb bei Google und in ChatGPT dasteht und welche Leistungsseiten Ihnen für die Aufträge fehlen, die sich lohnen, schauen wir uns das gemeinsam an. Buchen Sie ein kostenloses Erstgespräch auf sunsideai.de.

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