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Handwerk

Aroundhome Kosten für Handwerker: Preis je Anfrage und AGB

Autor: Niklas Schwerin10 Min
Taschenrechner, Hausmodell aus Holz und Zollstock auf einem Holztisch, Symbol für die Kosten von Aroundhome

Was Aroundhome Handwerker kostet, warum Sie auch ohne Auftrag zahlen, wie viele Betriebe dieselbe Anfrage bekommen und was ein Auftrag am Ende kostet.

Kurz gesagt:

  • Hausbesitzer zahlen nichts, Handwerker einen Festpreis je qualifizierter Anfrage, sichtbar erst im Vertragsprozess (Stand 25.10.2026).
  • Laut Partner-AGB zahlen Sie jede Anfrage, auch ohne Auftrag.
  • Laut Partnerseite und Kunden-AGB geht eine Anfrage an bis zu drei Betriebe, beim Online-Weg ohne feste Grenze.
  • Bei angenommenen 40 € je Anfrage (kein Aroundhome-Preis), einer Stunde zu 60 € und jeder zehnten Anfrage als Auftrag kostet ein Auftrag 1.000 €.
  • Mängel müssen Sie unverzüglich in Textform rügen.

Hausbesitzer nutzen Aroundhome laut AGB für Kunden kostenlos, Handwerker zahlen einen Festpreis je qualifizierter Anfrage, keine Provision auf den Auftrag. Wie hoch der Preis ist, nennt der Anbieter nicht öffentlich: Er hängt laut Partnerseite vom angebotenen Produkt ab und „kann im digitalen Vertragsprozess eingesehen werden“ (Stand 25.10.2026). Fällig wird der Preis laut den AGB für Partner (Fassung Juli 2023, abgerufen am 25.10.2026) für jede Anfrage, „unabhängig davon“, ob es zu einem Vertrag mit dem Kunden kommt. Für diesen Beitrag haben wir die Partnerseite, die AGB für Partner und Kunden, die Pflichtinformation von Aroundhome für gewerbliche Nutzer und die Bewertungen selbst gelesen. Dann rechnen wir vor, was ein Auftrag am Ende kostet.

Vorweg zu unserer Interessenlage: Wir verkaufen keine Anfragen. Wir helfen Betrieben mit Marketing für Handwerker, selbst bei Google und in KI-Suchen gefunden zu werden, damit mehr von den Aufträgen bei Ihnen ankommen, die sich lohnen. Das ist eine Alternative zu Portalen. Die Konditionen unten stammen deshalb ausschließlich von Aroundhome selbst.

Aroundhome Kosten für Handwerker 2026

Laut Partnerseite zahlen Handwerker bei Aroundhome einen Festpreis je qualifizierter Anfrage, dessen Höhe erst im digitalen Vertragsprozess steht (Stand 25.10.2026). In den AGB heißt er „Lead-Preis“, ein Lead ist dort eine Vermittlungsanfrage eines Kunden.

Punkt (Stand 25.10.2026) Was Aroundhome sagt Quelle
Abrechnung „Festpreis pro qualifizierter Anfrage“, keine Provision auf den Umsatz Partnerseite
Höhe abhängig vom Produkt, sichtbar erst im digitalen Vertragsprozess; auf den Seiten für Heizung, Fenster und Solar steht kein Euro-Betrag Partnerseite und Gewerkeseiten
Ohne Auftrag trotzdem zu zahlen AGB für Partner Ziffer 8.1
Provision Partnerseite: keine; die AGB für Kunden (März 2026) sagen, „etwaige Provisionen“ trügen allein die Partner Partnerseite, Kunden-AGB
Umsatzsteuer Preise in der Regel zuzüglich Umsatzsteuer AGB Ziffer 8.2
Zahlung binnen zwei Wochen, mit Lastschrift sieben Tage nach Rechnung AGB Ziffer 8.3 und 8.5
Preisänderung mit zwei Wochen Ankündigung, dann Recht zur Kündigung AGB Ziffer 11.3
Menge Sie wählen eine Zahl, Aroundhome sagt sie „nicht verbindlich“ zu AGB Ziffer 2.4
Software für Partner kostenlos Partnerseite

Auch die Ratgeber unter den ersten zehn Google-Treffern nennen nach unserer Auswertung keinen aktuellen Preis (Stand 25.10.2026). Ihre monatlichen Aroundhome Kosten rechnen Sie selbst: Zahl der Anfragen mal Preis. Bei angenommenen 40 € und zwei Anfragen je Woche sind das rund 350 € im Monat, unabhängig davon, wie viele Aufträge daraus werden.

Zwischenfazit: Den Preis für Ihr Gewerk erfahren Sie erst im Vertragsprozess, lassen Sie ihn sich dort schriftlich geben. Die Partnerseite nennt höchstens drei Betriebe je Anfrage, für den Online-Weg setzt die Pflichtinformation keine feste Grenze.

Wie funktioniert Aroundhome für Handwerker?

Ein Hausbesitzer stellt seine Anfrage kostenlos ein. Aroundhome prüft sie am Telefon oder per Online-Fragebogen und gibt sie mit seiner Einwilligung an passende Betriebe weiter, laut Partnerseite an höchstens drei, auf dem Online-Weg ohne feste Grenze. Sie zahlen für jede Anfrage einen Festpreis. Der Standardweg läuft laut Pflichtinformation und Partnerseite so ab:

  1. Der Kunde füllt einen Fragebogen zu seinem Vorhaben aus.
  2. Aroundhome ruft ihn an, mit bis zu sechs Anrufversuchen, oder er beantwortet einen Online-Fragebogen zum Produkt. Abgefragt werden laut Partnerseite rund 15 Punkte, darunter Umfang, Budget, Zeitrahmen und Standort.
  3. Die Anfrage geht laut der Pflichtinformation für gewerbliche Nutzer (Stand Januar 2026) „nur nach Einwilligung“ des Kunden an die ausgewählten Betriebe.

Auf dem Online-Weg wählt der Kunde die Betriebe selbst aus. Er sieht sie mit „Richtpreisen“ und Kundenbewertungen, und Sie legen fest, bis zu welchem Umkreis Sie Anfragen bekommen.

Wie viele Betriebe dieselbe Anfrage bekommen

Partnerseite und Kunden-AGB kommen auf drei Betriebe, die Partner-AGB und der Online-Weg setzen keine feste Grenze:

Dokument (Stand) Aussage
Partnerseite (25.10.2026) „max. 2 Mitbewerbende“, in den Fragen und Antworten „maximal drei Fachpartner“
AGB für Kunden (März 2026) Vermittlung von „bis zu drei Angeboten“
AGB für Partner (Juli 2023), Ziffer 2.7 ein Lead kann „auch gegenüber anderen Partnern angeboten werden“, ohne Obergrenze
Pflichtinformation (Januar 2026), Online-Weg der Kunde ist „nicht limitiert“ und „könnte auch 5 Partner auswählen“

Fragen Sie im Vertragsprozess nach einer schriftlichen Obergrenze für Ihr Gewerk, auf beiden Wegen.

Warum Tempo bei Aroundhome zählt

Laut Aroundhome hat bei einer geteilten Anfrage bessere Chancen, wer zuerst anruft: In den Fragen und Antworten der Partnerseite steht „First come, first serve!“. Für den Großen Handwerker-Check (10.06.2026) schickte das Portal je 100 Anfragen an fünf Gewerke in den zehn größten deutschen Städten:

Gewerk beantwortete Testanfragen
Fensterbauer 76 %
Heizungsbauer, Solartechniker, Trockenbauer knapp 55 %
Dachdecker 37 %

Die Methodik legt Aroundhome nicht offen: Was als Antwort zählt und in welchem Zeitraum gemessen wurde, steht nicht im Bericht, und das Portal verkauft Anfragen an genau diese Gewerke. Als Branchenwert taugen die Zahlen deshalb nicht. Sie zeigen aber, dass in diesem Test bei Dachdeckern 63 von 100 Anfragen ohne Antwort blieben. Ein Rückruf am selben Tag fällt da auf.

Zwischenfazit: Rechnen Sie mit bis zu zwei Mitbewerbern je Anfrage, auf dem Online-Weg auch mit mehr, und planen Sie feste Zeiten für den Rückruf ein. Jede Stunde dafür gehört in Ihre Kosten je Auftrag.

So rechnen Sie die Aroundhome Kosten je Auftrag

Die Aroundhome Kosten je Auftrag sind der Preis je Anfrage plus Ihre Zeit, geteilt durch Ihre Abschlussquote. Aroundhome nennt dafür einen eigenen Durchschnitt: „Im Durchschnitt wird aus jeder zehnten Anfrage ein Auftrag“ (Partnerseite, ohne Zeitraum und Methodik). So rechnen Sie:

Kosten je Auftrag = (Preis je Anfrage + Zeit je Anfrage × Stundensatz) ÷ Abschlussquote

Abschlussquote (Annahmen, keine Aroundhome-Preise; 1 Stunde zu 60 €) bei angenommenen 40 € je Anfrage bei angenommenen 80 € je Anfrage
20 %, jede fünfte Anfrage 500 € 700 €
10 %, wie der Aroundhome-Durchschnitt 1.000 € 1.400 €
5 %, jede zwanzigste 2.000 € 2.800 €
Infografik: Aroundhome Kosten je Auftrag bei 40 Euro je Anfrage als Annahme und einer Stunde Arbeit zu 60 Euro, 500 Euro bei jeder fünften, 1.000 Euro bei jeder zehnten und 2.000 Euro bei jeder zwanzigsten Anfrage als Auftrag

Beide Preise sind unsere Annahmen, keine Angaben von Aroundhome. Setzen Sie Ihren Preis aus dem Vertragsprozess ein und für die 60 € das, was Sie Ihre Stunde kostet, nicht Ihren Verrechnungssatz. Die Stunde steht für Rückruf, Fragen zum Vorhaben, manchmal einen Termin vor Ort und das Angebot. In der Tabelle fällt auf:

  • Bei angenommenen 40 € wiegt Ihre Zeit schwerer als die Gebühr, über 60 € je Anfrage kehrt sich das um.
  • Die Quote wiegt am schwersten. Halbiert sie sich, verdoppeln sich die Kosten je Auftrag.
  • Bei 10 % zahlen Sie neun Anfragen ohne Auftrag mit, bei angenommenen 40 € also 360 € an Gebühren für Anfragen ohne Auftrag.

Wie eine feste Monatsgebühr statt einer Gebühr je Anfrage rechnet, zeigen die Blauarbeit Erfahrungen.

Zwischenfazit: Bei jeder zehnten Anfrage als Auftrag liegen die Aroundhome Kosten je Auftrag in unserer Rechnung bei 1.000 €, 600 € davon sind Ihre Zeit. Ob Aroundhome sich trägt, zeigt erst Ihre eigene Quote; wie Betriebe die Qualität der Anfragen erleben, zeigen ihre Bewertungen auf Trustpilot.

Aroundhome Erfahrungen von Handwerkern

Die Aroundhome Erfahrungen auf Trustpilot mit der Note 4,4 aus rund 7.000 Bewertungen stammen nach unserer Stichprobe der 20 neuesten fast nur von Kunden, nicht von Betrieben (Stand 25.10.2026). Aroundhome lädt Kunden aktiv zur Bewertung ein. Unter den 20 neuesten Bewertungen fanden wir keine eines Partnerbetriebs.

Mehr über die Sicht der Betriebe verraten die Ein-Stern-Bewertungen. Unter den 20 neuesten (Juli bis Oktober 2026) stammten nach unserer Zählung 6 von Partnerbetrieben. Welches Gewerk sie haben, ist nicht erkennbar. Sie beklagten vor allem Anfragen ohne erkennbare Kaufabsicht; einer schrieb, Reklamationen würden nicht akzeptiert. Ein Partner schrieb, die wöchentliche Menge lasse sich nicht unter zwei Anfragen senken. Sechs Stimmen reichen für keine Aussage über alle Partner.

Laut eigener Pflichtinformation für gewerbliche Nutzer zählte Aroundhome in seinem Beschwerdemanagement für Partner von Januar 2025 bis Januar 2026 28.393 Beschwerden, darunter 11.781 Reklamationen:

Beschwerdemanagement für Partner, Januar 2025 bis Januar 2026 Anzahl
Beschwerden insgesamt 28.393
darunter Reklamationen 11.781
darunter Fragen oder Beschwerden zu Lead-Produkten 10.145
durchschnittliche Bearbeitungszeit 96 Stunden

Wie viele Anfragen im selben Zeitraum vermittelt wurden, steht dort nicht. Eine Quote lässt sich daraus also nicht ableiten. Auch die Größe hilft bei der Einordnung wenig: Laut Partnerseite arbeiten über 2.000 Partner mit dem Portal, das 1,5 Millionen Anfragen im Jahr auf seiner Website zählt (Eigenangaben). Über Ihre Aroundhome Kosten je Auftrag sagt das nichts.

Zwischenfazit: Die Gesamtnote zeigt die Zufriedenheit der Kunden, nicht die der Betriebe. Fragen Sie Kollegen aus Ihrem Gewerk nach Aufträgen je Monat, und lesen Sie vor dem Start die AGB.

Vertrag, Reklamation und Kündigung laut AGB

Aroundhome kündigen Sie laut AGB Ziffer 12.2 mit einer Frist von einem Monat zum Monatsende, sofern Sie keine andere Frist vereinbart haben. Die Partnerseite spricht von „in den meisten Fällen monatlich kündbar“. Laut AGB läuft der Vertrag auf unbestimmte Zeit. Die wichtigsten Klauseln für Ihren Betrieb:

Klausel Ziffer Was das für Sie heißt
Anfragen „unabhängig davon zu vergüten, ob es tatsächlich zu einem Vertragsschluss“ kommt 8.1 jede Anfrage kostet, auch ohne Auftrag
Mängel „unverzüglich in Textform rügen“, auch zur Qualifizierung, zum Gebiet und zur Leistung 13.1 prüfen Sie jede Anfrage am selben Tag
bei berechtigter Rüge zunächst eine neue Anfrage; erst wenn das fehlschlägt, gelten die gesetzlichen Ansprüche 13.2 rechnen Sie mit Ersatz statt Geld zurück
Mängelansprüche verjähren nach 12 Monaten 13.5 gilt nur, wenn Sie rechtzeitig gerügt haben
Angaben der Kunden werden „nicht auf deren Wahrheitsgehalt, Richtigkeit oder Vollständigkeit“ geprüft 2.2 klären Sie Umfang und Budget im ersten Gespräch selbst

Eine Frist in Tagen für die Rüge nennen die AGB nicht. „Unverzüglich“ heißt nach § 121 BGB ohne schuldhaftes Zögern, und nach Ablauf sind Ansprüche wegen Mängeln laut Ziffer 13.1 ausgeschlossen. An dieser Stelle würden wir vor der Unterschrift am längsten hängen bleiben. Als Betrieb schließen Sie den Vertrag als Unternehmer (§ 14 Abs. 1 BGB), und nach § 310 Abs. 1 BGB gelten viele Schutzregeln für AGB gegenüber Verbrauchern dann nicht. Eine Rüge kann kurz sein, etwa so:

Rüge nach Ziffer 13.1 zur Anfrage Nr. …, eingegangen am …: Mangel bei der Qualifizierung (Kunde unter der angegebenen Nummer nicht erreichbar, kein Vorhaben erkennbar) oder beim Gebiet (Ort außerhalb meines Umkreises). Ich bitte um Ersatz.

Ob eine falsche Nummer als Mangel gilt, klären Sie besser vorher: Nach Ziffer 2.2 prüft Aroundhome die Angaben der Kunden nicht auf Richtigkeit.

Fragen Sie vor der Unterschrift nach:

  • Preis je Anfrage für Ihr Gewerk, schriftlich
  • Obergrenze der Betriebe je Anfrage, auf beiden Wegen
  • Höchstzahl an Anfragen je Monat und ob Sie die Menge senken können
  • Was als Mangel gilt, etwa falsche Nummer oder kein Interesse
  • Ob für Sie eine andere Kündigungsfrist vereinbart wird

Zwischenfazit: Wer reklamieren will, muss schnell sein: Prüfen Sie neue Anfragen täglich zu einer festen Zeit und melden Sie unpassende sofort in Textform. Ob sich dieser Aufwand lohnt, entscheidet Ihr Auftragswert nach Material und Lohn.

Aroundhome oder eigene Anfragen?

Aroundhome passt nach unserer Einschätzung zu Betrieben, die schnell zurückrufen können, freie Kapazität haben und in einem Gewerk mit hohem Auftragswert arbeiten. Wo Mitbewerber selten antworten, wie Dachdecker im Großen Handwerker-Check von Aroundhome (37 % beantwortete Testanfragen), fällt ein schneller Rückruf nach unserer Einschätzung eher auf. Bei 10 % Quote und angenommenen 40 € je Anfrage müssen von einem Auftrag nach Material und dem Lohn für die Ausführung mehr als 1.000 € bleiben. Das sind 400 € Gebühren und zehn Stunden zu je 60 €. Bei 5 % sind es mehr als 2.000 €. Erst was darüber liegt, trägt Gemeinkosten und Gewinn.

Eigene Anfragen über die Website und das Google-Unternehmensprofil kosten Zeit oder einen festen Betrag für Hilfe von außen, aber keine Gebühr je Anfrage. Neun Wege zu Aufträgen vergleicht der Beitrag Handwerker Aufträge finden, Werbewege neben Portalen der Beitrag Werbung für Handwerker. Wie Aroundhome gegen MyHammer, Blauarbeit und sechs weitere Anbieter abrechnet, vergleicht der Portal-Vergleich für Handwerker.

Bei Klose & Partner, einem Maklerbüro, für das wir arbeiten, kam über die Website keine Anfrage. Nach technischer Überarbeitung und Fachartikeln erschien die Seite in drei Wochen 539-mal bei Google, und 100 Besucher kamen. Über den Chatbot gingen die ersten drei Anfragen ein. Beim zweiten Maklerbüro, Werneburg Immobilien, verließen viele Besucher die Seite, ohne sich zu melden, es gab nur ein Kontaktformular. Seit ein KI-Chatbot dort rund um die Uhr Fragen beantwortet, kamen in vier Wochen über 30 qualifizierte Anfragen, 12 % der Chat-Nutzer hinterließen ihre Kontaktdaten. Für Handwerksbetriebe haben wir solche Zahlen noch nicht.

Zwischenfazit: Ein Portal kann Lücken im Kalender füllen, über Website und Google-Profil bauen Sie daneben einen Weg ohne geteilte Anfragen auf. Rechnen Sie beide mit derselben Formel, beim eigenen Weg nur ohne Gebühr je Anfrage.

Häufige Fragen

Was kostet Aroundhome für Handwerker?

Für Hausbesitzer ist Aroundhome kostenlos, Handwerker zahlen einen Festpreis je qualifizierter Anfrage, keine Provision auf den Auftrag. Die Höhe hängt laut Anbieter vom Produkt ab und steht erst im digitalen Vertragsprozess, öffentlich nennt Aroundhome keinen Betrag (Stand 25.10.2026). Die Preise verstehen sich laut AGB in der Regel zuzüglich Umsatzsteuer.

Muss ich zahlen, wenn kein Auftrag zustande kommt?

Ja. Laut den AGB für Partner (Stand Juli 2023, Ziffer 8.1) ist jede Anfrage zu bezahlen, unabhängig davon, ob Sie mit dem Kunden einen Vertrag schließen. Nur mangelhafte Anfragen können Sie reklamieren, unverzüglich und in Textform. Dann gibt es zunächst eine Ersatzanfrage.

Wie viele Handwerker bekommen dieselbe Anfrage?

Laut Partnerseite und Kunden-AGB bis zu drei Betriebe, also Sie und höchstens zwei Mitbewerber. Die AGB für Partner nennen keine Obergrenze, und beim Online-Weg ist der Kunde laut Pflichtinformation (Stand Januar 2026) „nicht limitiert“. Lassen Sie sich die Obergrenze für Ihr Gewerk schriftlich geben.

Kann ich Aroundhome pausieren oder die Menge senken?

Eine Pause können Sie laut Partnerseite über die Partner-Software beantragen; Aroundhome prüft sie und kann sie ablehnen. Eine Anpassung der Anfragenmenge beantragen Sie ebenfalls dort. Die gewünschte Menge sagt Aroundhome laut AGB Ziffer 2.4 „nicht verbindlich“ zu. Ein Partner schrieb auf Trustpilot, unter zwei Anfragen je Woche gehe es nicht. Klären Sie die Mindestmenge vor dem Vertrag.

Wie kündige ich Aroundhome?

Laut AGB Ziffer 12.2 mit einem Monat Frist zum Monatsende, sofern Sie keine andere Frist vereinbart haben. Die Partnerseite spricht von „in den meisten Fällen monatlich kündbar“. Lassen Sie sich den Eingang der Kündigung schriftlich bestätigen.

Ist Aroundhome seriös?

Die prüfbaren Eckdaten sprechen für einen etablierten Anbieter: Betreiber ist laut Impressum die be Around GmbH in Berlin, Aroundhome gehört laut ProSiebenSat.1 zum Konzernbereich Commerce & Dating. Bei Trustpilot hat das Portal die Note 4,4 aus rund 7.000 Bewertungen, nach unserer Stichprobe fast nur von Kunden. Ob es sich für Ihren Betrieb lohnt, zeigt erst Ihre Rechnung je Auftrag.

Nächster Schritt

Rechnen Sie vor der Zusage Ihre Kosten je Auftrag aus: Preis je Anfrage plus Ihre Zeit, geteilt durch die Quote, die Sie realistisch erreichen.

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