SEO

Google-Unternehmensprofil-Beiträge für Immobilienmakler

Google-Unternehmensprofil-Beiträge für Immobilienmakler: 5 fertige Post-Vorlagen, ehrliche Ranking-Einordnung und ein Redaktionsplan, der nicht einschläft.

Niklas Schwerin

Niklas Schwerin

Geschäftsführer

16. Juni 2026
12 Min Lesezeit

Kurz gesagt:

  • Google-Unternehmensprofil-Beiträge gibt es in drei Typen (Aktuelles, Angebote, Veranstaltungen) und sie erscheinen direkt in der Google-Suche und auf Maps, dort wo der Eigentümer ohnehin schon hinschaut.
  • Die ehrliche Einordnung: Beiträge zeigen, dass hier jemand aktiv arbeitet, sie sind aber kein isolierter Ranking-Wunderhebel. Wer dir etwas anderes verspricht, verkauft dir Luft.
  • Du bekommst fünf fertige Post-Vorlagen für die Anlässe, die im Makleralltag wirklich vorkommen: Neuobjekt, „Verkauft", Stadtteil-Marktbericht, Bewertungstermin, Tag der offenen Tür.
  • Der teuerste Fehler hat nichts mit dem Posten zu tun: Es ist der Profil-Klick, der ins Leere läuft, weil außerhalb der Bürozeit niemand abnimmt.
  • Am Ende steht ein Redaktionsplan plus Mess-Logik, damit deine Beiträge nicht nach drei Wochen wieder einschlafen.

Du hast dein Google-Unternehmensprofil eingerichtet. Adresse stimmt, Kategorie passt, ein paar Fotos sind drin. Und dann? Dann passiert meistens nichts mehr. Der Eigentümer aus dem Nachbarviertel googelt deinen Namen, landet auf deinem Profil — und sieht als „neuesten" Beitrag eine Objektvorstellung von vor acht Monaten. Kein gutes Bild. Genau hier setzen Google-Unternehmensprofil-Beiträge für Immobilienmakler an: der kostenlose Kanal, der dein Profil lebendig hält, statt es als digitale Visitenkarte verstauben zu lassen. In diesem Artikel bekommst du keine Theorie, sondern fertige Vorlagen, eine ehrliche Wirkungs-Einordnung und einen Plan, den du nächste Woche umsetzt.

Profil eingerichtet, und dann? Das Tote-Profil-Problem

Die Einrichtung eines Google-Unternehmensprofils ist ein einmaliger Akt. Das Bespielen ist eine Gewohnheit. Und an genau dieser Stelle scheitern die meisten Maklerbüros — nicht am Start, sondern am Dranbleiben.

Wie du überhaupt im lokalen Suchergebnis auftauchst, also im Local Pack neben der Karte, ist ein eigenes Thema. Das haben wir im Leitfaden zu Local SEO für Immobilienmakler ausführlich behandelt: Profil beanspruchen, NAP-Daten sauber halten, Kategorien richtig wählen. Setzen wir voraus, dass das steht. Dieser Artikel fängt da an, wo der andere aufhört — bei der Frage, was du mit dem fertigen Profil eigentlich tust.

Denn ein eingerichtetes, aber totes Profil sendet ein Signal, das du nicht senden willst. Der Eigentümer, der zwischen dir und zwei Wettbewerbern abwägt, sieht bei dir den letzten Beitrag vom Spätherbst. Bei der Konkurrenz steht oben „Neu im Angebot: 4-Zimmer-Wohnung in [Stadtteil], gestern eingestellt". Wer wirkt aktiver? Wer wirkt, als würde er gerade Geschäft machen? Das ist keine Ranking-Frage. Das ist eine Vertrauensfrage, und sie entscheidet sich in den zwei Sekunden, in denen jemand dein Profil überfliegt.

Was Google-Unternehmensprofil-Beiträge wirklich sind — und was nicht

Bevor wir zu den Vorlagen kommen, kurz die Mechanik. Denn die meisten Ratgeber überspringen das und erzeugen damit falsche Erwartungen.

Laut der offiziellen Google-Unternehmensprofil-Hilfe (Stand 06/2026) gibt es drei Beitragstypen:

  • Aktuelles: Hier teilst du Neuigkeiten und Wissenswertes über dein Unternehmen — der Allrounder für Neuobjekte, Marktberichte und Verkaufserfolge.
  • Angebote: Für zeitlich begrenzte Aktionen. Google fügt hier automatisch den Button „Angebot ansehen" ein.
  • Veranstaltungen: Mit Start- und Enddatum — wie geschaffen für den Tag der offenen Tür.

Ein Beitrag kann laut Google Text, Fotos oder Videos enthalten, dazu eine Aktionsschaltfläche mit Link. Angezeigt werden die Beiträge auf Mobilgeräten in den Tabs „Aktuelle Informationen" oder „Übersicht", in der Google-Suche und auf Google Maps — auf dem Computer im Bereich „Vom Inhaber". Also genau dort, wo der Suchende ohnehin schon ist. Er muss nicht erst auf deine Website klicken; der Beitrag begegnet ihm direkt im Suchergebnis.

Zur Sichtbarkeitsdauer kursiert ein hartnäckiger Mythos: Beiträge seien nur sieben Tage sichtbar. Diese Regel steht in keiner offiziellen Google-Quelle — sie ist Drittanbieter-Folklore aus alten SEO-Blogs. Was Google tatsächlich sagt: „Beiträge, die älter als sechs Monate sind, werden archiviert, sofern Sie keinen Zeitraum angegeben haben." Ein „Aktuelles"-Beitrag bleibt also deutlich länger sichtbar, als die meisten glauben. Praktisch heißt das trotzdem: Der neueste Beitrag steht oben, und genau der prägt den ersten Eindruck.

Und jetzt der Teil, den fast niemand sauber erklärt: Ein Google-Unternehmensprofil-Beitrag ist kein Social-Media-Post. Niemand abonniert dein Profil, um auf neue Beiträge zu warten. Es gibt keinen Feed, keine Follower, keine Likes. Ein Beitrag wirkt nur in dem Moment, in dem jemand dein Profil ohnehin ansieht — bei der konkreten Suche nach dir oder nach einem Makler in deiner Stadt. Wer GBP-Beiträge wie Instagram behandelt und auf Reichweite hofft, wird enttäuscht. Wer sie als das behandelt, was sie sind, nämlich Schaufenster-Dekoration für den Moment der Maklerwahl, nutzt sie richtig.

Kurzfazit: Drei Beitragstypen, sichtbar direkt in Suche und Maps, archiviert erst nach sechs Monaten. Kein Social-Media-Kanal, sondern ein Schaufenster für den Augenblick der Entscheidung.

Bringen Beiträge im Ranking überhaupt etwas?

Hier wird es unbequem, und ich sage es lieber direkt, als dir eine schöne Zahl zu verkaufen: Google bestätigt nirgends, dass Beiträge dein lokales Ranking direkt nach oben ziehen. Wer dir „32 % mehr Sichtbarkeit durch Posts" verspricht, beruft sich auf Sekundär-Statistiken ohne saubere Primärquelle. Solche Zahlen lassen wir hier weg.

Was sich seriös sagen lässt: Regelmäßige, frische Inhalte stützen Sichtbarkeit. Das ist kein GBP-Spezifikum, sondern ein Grundmechanismus der Suchmaschinenoptimierung. In ihrer Übersichtsarbeit „Search Engine Optimization: A Review" formulieren Almukhtar, Mahmood und Kareem (2021) es so: „A frequent refresh of the contents (...) will help maintain the high-ranking rates." Dieselben Autoren halten fest, dass Sichtbarkeit in der modernen Geschäftswelt schlicht alles ist: „Visibility is everything in modern business if you intend to go ahead. People ought to be able to locate you."

Übersetzt auf dein Profil: Ein Profil, das regelmäßig bespielt wird, signalisiert Google und dem Menschen davor, dass hier ein aktives Unternehmen sitzt. Das ist ein indirekter Hebel, kein Knopf, den du drückst, um auf Platz eins zu springen. Welche Signale Google im lokalen Ranking tatsächlich gewichtet, schlüsseln wir in den SEO-Rankingfaktoren für Maklerwebsites im Detail auf.

Der eigentliche Wert der Beiträge liegt ohnehin woanders: nicht im Ranking, sondern in der Conversion. Du erreichst Menschen, die dich schon gefunden haben und kurz davor sind, eine Entscheidung zu treffen. Genau in diesem Moment ist ein frischer, relevanter Beitrag Gold wert. Dazu gleich mehr.

Kurzfazit: Beiträge sind ein indirektes Frische-Signal, kein direkter Ranking-Hebel — ihre eigentliche Stärke ist die Wirkung im Entscheidungsmoment, nicht die Position im Suchergebnis.

Die 5 Makler-Beiträge, die wirklich funktionieren (mit Vorlagen)

Genug Theorie. Hier sind die fünf Beitragsanlässe, die im Makleralltag immer wieder vorkommen, jeweils mit einer Vorlage, die du nur anpassen musst. Ersetze die Platzhalter in eckigen Klammern, häng ein gutes Foto an, fertig.

So erstellst du einen Beitrag, falls du es noch nie gemacht hast: Melde dich bei deinem Google-Unternehmensprofil an (am einfachsten, indem du deinen Firmennamen googelst und im Profil-Panel auf „Beitrag hinzufügen" gehst), wähle den Beitragstyp (Aktuelles, Angebot oder Veranstaltung), füge Text, ein Foto und die Aktionsschaltfläche mit Link ein, dann veröffentlichen. Am Computer kannst du Beiträge zusätzlich planen und wiederholen lassen. Mehr als zwei Minuten dauert ein einzelner Beitrag nicht.

Vorlage 1 — Das neue Objekt (Typ: Aktuelles)

Neu im Angebot: [3-Zimmer-Wohnung] in [Stadtteil/Ort]. [85 m², Balkon, ruhige Lage, bezugsfrei ab Sommer]. Wir kennen die Nachbarschaft und die realistischen Preise. Alle Details und Besichtigungstermine über den Link.
Button: „Mehr erfahren" → Objektseite

Vorlage 2 — „Verkauft" / Just Sold (Typ: Aktuelles)

Vermittelt: [Einfamilienhaus] in [Ort] — und das innerhalb von [6 Wochen]. Du überlegst, ob jetzt der richtige Zeitpunkt für deinen Verkauf ist? Lass uns über den realistischen Wert deiner Immobilie sprechen.
Button: „Mehr erfahren" → Bewertungsseite

Dieser Typ arbeitet doppelt: Er zeigt Aktivität und spricht gleichzeitig den Eigentümer an, der noch zögert.

Vorlage 3 — Der Stadtteil-Marktbericht (Typ: Aktuelles)

Was ist deine Immobilie in [Stadtteil] aktuell wert? Die Quadratmeterpreise haben sich [im letzten Jahr um X % verändert]. Wir haben die aktuellen Zahlen für [Stadtteil] zusammengestellt, kostenlos und unverbindlich.
Button: „Mehr erfahren" → Marktbericht oder Bewertungstool

Vorlage 4 — Der Bewertungstermin / Eigentümeransprache (Typ: Aktuelles)

Verkaufsgedanken, aber keine Eile? Eine fundierte Wertermittlung ist der erste Schritt — auch wenn der Verkauf noch ein Jahr hin ist. Wir nehmen uns die Zeit, ohne Verkaufsdruck.
Button: „Mehr erfahren" → Erstgespräch-Seite

Vorlage 5 — Der Tag der offenen Tür (Typ: Veranstaltung)

Tag der offenen Tür: [Adresse], am [Datum] von [14 bis 16 Uhr]. Schau dir die [4-Zimmer-Wohnung] in Ruhe an — wir sind vor Ort und beantworten alle Fragen. Keine Anmeldung nötig.
Start-/Enddatum setzen, damit der Beitrag bis zum Termin sichtbar bleibt.

Drei Regeln zur Umsetzung, alle aus den offiziellen Google-Richtlinien (Stand 06/2026):

Checkliste: Bevor du auf „Veröffentlichen" klickst

  • Keine Telefonnummer im Beitragstext. Google verbietet das ausdrücklich: „Um Missbrauch zu vermeiden, dürfen Ihre Beiträge keine Telefonnummern enthalten." Nutze stattdessen die Aktionsschaltfläche oder die hinterlegte Anrufnummer des Profils.
  • Immer ein Bild. Ein Beitrag ohne Foto wirkt halbfertig. Ein scharfes, helles Objektfoto oder ein Foto von dir schlägt jedes Stockbild.
  • Ein klarer nächster Schritt. Jeder Beitrag braucht eine Aktionsschaltfläche mit Link auf die passende Seite — nicht pauschal auf die Startseite.
  • Der Link landet dort, wo abgenommen wird. Dazu kommt der nächste Abschnitt — der wichtigste im ganzen Artikel.

Der teuerste Fehler: Wenn der Klick ins Leere läuft

Stell dir vor, alles läuft. Dein Profil ist gepflegt, der Beitrag zum neuen Objekt steht oben, der Eigentümer klickt auf „Mehr erfahren". Es ist 20:30 Uhr, ein Dienstag. Er füllt kein Formular aus, er will reden. Er ruft an. Und niemand geht ran. Am nächsten Morgen hat er bei zwei anderen Maklern angefragt.

Das ist der teuerste Fehler im ganzen Spiel, und er hat nichts mit dem Posten zu tun. Sichtbarkeit ohne ein erreichbares Auffangsystem ist verbrannter Aufwand. Du investierst Zeit, um gefunden zu werden — und verlierst die Anfrage in der Sekunde, in der sie entsteht.

Wie groß dieser Hebel ist, zeigt das Beispiel Klose & Partner. Das Maklerbüro war für Google praktisch unsichtbar, Wettbewerber tauchten auf, Klose & Partner nicht. Nach der SEO-Optimierung und der Einbindung eines KI-Chatbots auf der Website kam Bewegung rein: 539 Impressionen und 100 Besucher in den ersten drei Wochen. Die Klickrate lag bei 13,9 Prozent, fast dreimal über dem Branchendurchschnitt von 3 bis 5 Prozent. Diese Zahlen stammen aus dem Zusammenspiel von SEO und Website, nicht aus GBP-Beiträgen, das gehört der Ehrlichkeit halber dazu. Entscheidend für unseren Punkt ist aber, was am Ende des Klickpfads passierte: Drei dieser Besucher wurden über den KI-Assistenten zu echten Leads, darunter ein Eigentümer. Nicht über ein Kontaktformular, das bis Montag liegen bleibt, sondern sofort, im Moment des Interesses. Genau dieser letzte Schritt entscheidet auch über jeden Klick, der aus einem Profil-Beitrag kommt.

Genau das ist die Verbindung, die die meisten übersehen. Ein Google-Unternehmensprofil-Beitrag bringt den Klick. Was den Klick in eine Eigentümeranfrage verwandelt, ist das, was dahinterliegt: eine Website, die lädt und überzeugt, und ein System, das auch um 20:30 Uhr antwortet. Ein KI-Chatbot oder die KI-Sprachassistenz Sophia nimmt jede Anfrage an, trennt die ernsthaften Verkaufsabsichten von den Schönwetter-Guckern und übergibt die echten Eigentümerkontakte ins CRM, auch abends, am Wochenende, im Urlaub. Kein verpasster Eigentümer. Wie du diesen Weg vom ersten Klick bis zur qualifizierten Anfrage durchgängig baust, zeigen wir unter Immobilieneigentümer online gewinnen.

Rechne kurz mit, ganz grob und nur als Beispiel: Verkauft ein über das Profil gewonnener Eigentümer später ein Haus für 400.000 Euro, liegt die Maklerprovision je nach Vereinbarung im Bereich von rund 14.000 Euro. Dem stehen auf der anderen Seite zehn Minuten Posting-Aufwand pro Woche und ein Auffangsystem gegenüber, das die Anfrage nicht verschläft. Gemessen daran ist die teuerste Variante nicht das betreute Posten, sondern die verlorene Anfrage um 20:30 Uhr.

Ein Sachverständiger, mit dem wir seit über zwei Jahren zusammenarbeiten, hat es so auf den Punkt gebracht:

„Mittlerweile ersetzt die KI-Assistenz fast eine gesamte Vollzeitressource im Vertrieb."
— Patrick Beier, Beier & Partner Immobilienbewertung

Kurzfazit: Der Beitrag erzeugt den Klick, aber bezahlt wird erst die Anfrage, die ankommt — sorge dafür, dass hinter jedem Link ein System steht, das auch außerhalb der Bürozeit abnimmt.

Was kosten Google-Unternehmensprofil-Beiträge?

Das Erstellen und Veröffentlichen von Beiträgen im Google-Unternehmensprofil ist kostenlos. Google verlangt dafür kein Geld, weder pro Beitrag noch als Abo. Die einzige echte Kostenstelle ist deine Zeit: Texten, ein gutes Foto auswählen und das Ganze über Monate durchhalten.

Im Makleralltag zwischen Besichtigungen, Notarterminen und Exposés ist genau der Beitrag das Erste, was liegen bleibt. Deshalb lohnt der ehrliche Blick auf die Frage, wer das Posten übernimmt: Du selbst, ein Redaktionsplan mit KI-Unterstützung oder ein betreuter Dienst? Dazu der nächste Abschnitt.

Selbst posten oder posten lassen?

Es gibt nicht den einen richtigen Weg — es gibt den, der zu deiner Zeit und deinem Anspruch passt. Drei Modelle im Vergleich:

Aspekt Selbst posten (DIY) Redaktionsplan + KI Komplett betreut
Zeitaufwand pro Woche 30–45 Min 10–15 Min nahezu null
Konsistenz über Monate hängt an deiner Disziplin hoch (geplant, vorgetextet) sehr hoch
Qualität der Texte schwankend gleichbleibend, anpassbar professionell
Anbindung an Lead-Auffang meist nicht mitgedacht ja, wenn integriert ja, durchgängig
Geeignet für Einzelmakler mit Zeit und Schreiblust Büros, die Struktur ohne Mehraufwand wollen Büros, die den Kanal abgeben wollen

Für die meisten Maklerbüros ist der mittlere Weg der vernünftigste: ein Redaktionsplan, der die wiederkehrenden Anlässe vorstrukturiert (Neuobjekt, Verkaufserfolg, Marktbericht), plus KI-Unterstützung, die aus drei Stichworten einen sauberen Beitrag macht. So wird aus „ich sollte mal wieder posten" eine Routine von zehn Minuten — und der Kanal schläft nicht nach drei Wochen wieder ein. Wie GBP-Beiträge sich in deinen gesamten Werbe-Mix für Immobilienmakler einordnen, gerade als kostenloser Gegenpol zu bezahlten Kanälen, ist eine eigene Betrachtung wert.

Kurzfazit: Nicht das Können entscheidet, sondern das Dranbleiben. Wähle das Modell, bei dem du in sechs Monaten noch postest, nicht das, das in Woche zwei am ehrgeizigsten aussieht.

Dein 4-Wochen-Redaktionsplan (und wie du misst, ob er wirkt)

Damit „ich sollte mal wieder posten" nicht zur ewigen To-do wird, hilft ein simples Raster. Ein Beitrag pro Woche, rotierend über die vier Anlässe, die ohnehin in deinem Alltag passieren:

Woche Beitragstyp Inhalt Ziel
1 Aktuelles Neues Objekt im Angebot Käufer- und Eigentümerinteresse
2 Aktuelles Stadtteil-Marktbericht Eigentümer in der Überlegungsphase
3 Aktuelles „Verkauft" / Vermittlungserfolg Aktivität zeigen, Eigentümer ansprechen
4 Veranstaltung oder Aktuelles Tag der offenen Tür oder Bewertungstermin konkreter nächster Schritt

Nach vier Wochen fängst du wieder bei Woche 1 an, mit neuen Objekten und frischen Zahlen. Das ist Aufwand, den du an einem Vormittag pro Monat vorbereiten kannst, wenn du die Beiträge am Computer planst.

Und woran erkennst du, ob es etwas bringt? Im Profil siehst du pro Beitrag, wie oft er aufgerufen und wie oft auf die Aktionsschaltfläche geklickt wurde. Auf Profil-Ebene kommen die Aktionen dazu, die wirklich zählen: Anrufe, Klicks auf die Website, Routenanfragen. Beobachte über vier bis acht Wochen, welcher Beitragstyp die meisten Klicks auf den Button auslöst, und mach mehr davon. Ein Marktbericht, der dreimal so oft geklickt wird wie eine reine Objektvorstellung, sagt dir genau, was deine lokale Zielgruppe sehen will. Die eine Kennzahl, die am Ende entscheidet, ist aber keine GBP-Metrik, sondern die Zahl der Eigentümeranfragen, die hinten ankommen.

Häufige Fragen

Wie oft sollte ein Makler im Google-Unternehmensprofil posten?

Google macht dazu keine offizielle Vorgabe. In der Praxis ist ein Beitrag pro Woche ein guter, realistischer Takt — genug, damit immer etwas Frisches oben steht, wenig genug, um es durchzuhalten. Wichtiger als die exakte Frequenz ist die Konsistenz: lieber dauerhaft einmal pro Woche als drei Wochen täglich und dann ein halbes Jahr nichts.

Wie lange ist ein Google-Unternehmensprofil-Beitrag sichtbar?

Die einzige offizielle Aussage von Google lautet: Beiträge, die älter als sechs Monate sind, werden archiviert, sofern du keinen eigenen Zeitraum angegeben hast (Stand 06/2026). Die oft genannte „7-Tage-Regel" ist nicht von Google bestätigt. Veranstaltungs- und Angebots-Beiträge bleiben bis zu ihrem hinterlegten Enddatum aktiv. Im Profil-Panel steht der neueste Beitrag jeweils oben.

Beeinflussen Beiträge mein lokales Ranking?

Nicht direkt, jedenfalls nicht nachweisbar. Google bestätigt keinen direkten Ranking-Effekt durch Beiträge. Was belegbar ist: Regelmäßig frische Inhalte stützen Sichtbarkeit allgemein, und ein aktiv gepflegtes Profil signalisiert ein lebendiges Unternehmen. Der Hauptnutzen liegt in der Wirkung auf den Menschen, der dein Profil im Entscheidungsmoment ansieht — nicht in der Ranking-Position.

Sind Google-Beiträge dasselbe wie Social-Media-Posts?

Nein, und diese Verwechslung führt zu Frust. Es gibt keinen Feed und keine Follower. Ein Beitrag wird nur dem gezeigt, der dein Profil ohnehin gerade aufruft — bei der Suche nach dir oder nach einem Makler in deiner Stadt. Behandle Beiträge als Schaufenster-Dekoration für den Moment der Maklerwahl, nicht als Reichweiten-Kanal.

Kann man Beiträge im Voraus planen?

Ja. Am Computer lassen sich Beiträge mit einer Wiederholungsfunktion versehen — wöchentlich, monatlich oder benutzerdefiniert. Nach dem Veröffentlichen zeigt Google den Status an: „Live", „Ausstehend" oder „Nicht freigegeben". Das macht einen Redaktionsplan praktikabel, ohne dass du jeden einzelnen Beitrag manuell zur richtigen Zeit einstellen musst.

Nächster Schritt

Google-Unternehmensprofil-Beiträge sind der einfachste kostenlose Hebel, den du diese Woche anfassen kannst — vorausgesetzt, hinter dem Klick steht ein System, das die Anfrage auch auffängt. Genau da setzen wir an: Wir bauen den Weg vom Profil-Klick bis zur qualifizierten Eigentümeranfrage durchgängig, mit Website, KI-Chatbot und der Sprachassistenz Sophia, die rund um die Uhr abnimmt.

Willst du wissen, wie das für dein Büro konkret aussieht? Vereinbare ein kostenloses Erstgespräch, als Partner, nicht als Auftragnehmer. Wir arbeiten mit Cashback-Garantie: Bleiben die vereinbarten Ergebnisse aus, bekommst du dein Geld zurück. Oder ruf direkt die Demo von Sophia an und hör selbst, wie eine Anfrage um 20:30 Uhr klingt, wenn sie nicht verloren geht.

Bereit für Ihre eigene KI-Lösung?

Lassen Sie uns gemeinsam besprechen, wie wir Ihr Immobiliengeschäft mit KI auf das nächste Level bringen können.

Kostenlose Beratung