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Google Ads für Immobilienmakler: Praxis-Guide mit echten CPL-Zahlen

Was Google Ads für Maklerbüros wirklich kosten, welche Käufer- und Eigentümer-Keywords sich lohnen und wie aus 78.537 € Budget 724.960 € Provision wurden.

Paul Probodziak

Paul Probodziak

Co-Founder & KI-Stratege

29. Mai 2026
12 Min Lesezeit

Kurz gesagt:

  • Klickpreise in Berlin liegen laut IVD Bildungsinstitut für "Immobilienbewertung" bei 8–12 € pro Klick, für "Eigentumswohnung kaufen" bei 0,50–1 €. Käufer-Klicks sind günstig, bringen aber selten Provisionsmandate.
  • Käufer-Leads sind ab 5–20 € pro Lead machbar, Eigentümer-Leads kosten typisch 20–100 € und mehr.
  • Reales Praxisbeispiel aus dem IVD-Bildungsinstitut: 78.537,06 € Budget, 27,77 € pro Bewertungs-Lead, 598,62 € pro Einwertungstermin, 724.960 € Umsatz aus den entstandenen Mandaten.
  • Conversion-Wert-Hierarchie und Tracking-Setup entscheiden mehr über den ROI als die Höhe des Budgets.
  • Sunside-Fallstudie Beier: Conversion 5 % → 30 %. Gleicher Werbeklick, sechsfacher Lead-Output. Der Hebel saß nicht bei Google.

Google Ads sind für Maklerbüros 2026 ein zweischneidiges Werkzeug. Wer richtig schaltet, kann fast in Echtzeit Eigentümer im Verkaufsmoment abholen und das mit Provisions-Hochrechnungen sauber durchrechnen. Wer falsch schaltet, finanziert Googles Quartalsergebnis. Der Unterschied liegt selten am Budget. Er liegt an drei Stellschrauben, die viele Agenturen nicht ansprechen, weil sie unbequem sind. Hier sind die konkreten Zahlen, Strukturen und Hebel.

Warum Google Ads für Makler ein zweischneidiges Werkzeug ist

Suchanzeigen schalten dich vor Menschen, die genau jetzt nach einem Makler oder einer Immobilienbewertung suchen. Das ist der Vorteil. Die Kehrseite: Bei den profitabelsten Keywords ist die Konkurrenz hart und der Klick teuer. "Immobilienbewertung kostenlos" wird in Großstädten von Bewertungsportalen, Banken und großen Maklerketten gleichzeitig beboten. Du zahlst nicht für eine Person, du zahlst für ein Bietergefecht.

Ich finde es wichtig, das vorweg zu sagen, weil es die Erwartung kalibriert. Google Ads sind kein Kanal, in dem man "mal eben 500 Euro reinwirft und schaut, was passiert". Sie sind ein System mit Wirtschaftlichkeit, das du aktiv steuern musst. Wer das nicht macht, bekommt entweder zu wenig Volumen (Budget zu klein für die Auktion) oder die falschen Klicks (Keywords zu breit, Mietsegment dominiert die Kosten). Beides fühlt sich gleich an: am Monatsende war das Geld weg und Mandate fehlten.

Wir bei Sunside arbeiten mit über 9 Maklerbüros, die Google Ads schalten. Das wiederkehrende Muster: Wer den Funnel hinter dem Klick nicht gebaut hat, zahlt für die gleichen Leads dreimal so viel wie der Wettbewerb, der ihn gebaut hat. Mehr dazu im weiterführenden Überblick Werbung für Immobilienmakler – welche Kanäle 2026 wirklich Aufträge bringen.

Kurzfazit: Google Ads sind planbar, aber unverzeihlich. Schlechte Strukturen kosten dich in den Auktionen schneller Geld als jeder andere Kanal.

Klickpreise und CPL für Makler-Keywords — die Realität in Zahlen

Bevor du die erste Kampagne aufsetzt, brauchst du eine Vorstellung von den Größenordnungen. Hier sind die belastbaren Zahlen aus der Praxis des IVD Bildungsinstituts (Slava Wagner, Stand Juni 2025, Berliner Markt):

Bei Käufer-Keywords sind Cost-per-Lead bei optimierter Landingpage zwischen 5 € und 20 € realistisch. Eigentümer-Leads kosten 20–100 € und mehr. Wer mit Performance Max und einer sauber gesetzten Conversion-Wert-Hierarchie arbeitet, erreicht laut IVD-Quelle Bewertungs-Leads im Korridor von 20,74 € bis 54,58 €. Das ist ein realistischer Zielbereich, kein Werbeversprechen. Quelle: IVD Bildungsinstitut – Google Ads und Conversion-Wert-Hierarchie für Immobilienmakler, Slava Wagner, 03.06.2025.

Was diese Zahlen nicht zeigen: die Streuung. In einer 80.000-Einwohner-Stadt mit wenig Wettbewerb sinken die Klickpreise auf einen Bruchteil. In München, Frankfurt oder Hamburg verdoppeln sie sich. Wer eine Faustregel braucht: rechne in mittelgroßen deutschen Städten mit 60–70 % der Berliner Werte.

Käufer- vs. Eigentümer-Keywords: Zwei verschiedene Wirtschaftlichkeiten

Hier liegt der häufigste Strukturfehler bei Makler-Google-Ads. Käufer- und Eigentümer-Kampagnen werden in einem Topf geschaltet und am Ende wundert sich der Makler, warum 90 % der Klicks aus dem Mietsegment kommen.

Käufer-Keywords ("Eigentumswohnung kaufen", "Haus mieten", "Immobilie [Stadt]") haben hohes Volumen und niedrige Klickpreise. Aber ein Käufer-Klick führt selten direkt zu einer Provision. Im klassischen Makler-Geschäftsmodell verdient dein Büro am Verkaufsmandat des Eigentümers, nicht am Käufer-Kontakt. Käufer-Kampagnen sind sinnvoll für CRM-Aufbau, Objekt-Vermarktung und langfristiges Branding. Aber sie sind kein Mandats-Generator.

Eigentümer-Keywords ("Immobilienbewertung", "Haus verkaufen", "Makler beauftragen") sind teurer, niedriger im Volumen und härter umkämpft. Jeder qualifizierte Eigentümer-Lead ist aber potenziell ein Mandat im vierstelligen bis fünfstelligen Provisionsbereich. Selbst ein CPL von 100 € rechnet sich, wenn nur jeder zwanzigste Lead zum Mandat wird.

Praktisch heißt das: getrennte Kampagnen-Strukturen im Werbekonto, eigene Landingpages mit unterschiedlicher Ansprache, eigene Negativ-Keywords pro Kampagne. Eine Eigentümer-Kampagne darf keine Klicks für "Wohnung mieten" einsammeln. Eine Käufer-Kampagne braucht keine Anzeigen für "Hausverkauf". Wie eine Eigentümer-Landingpage aufgebaut wird, beschreiben wir in Landingpage Immobilienmakler – die 4 Seiten, die Eigentümer zu Leads machen.

Kurzfazit: Käufer- und Eigentümer-Kampagnen sind nicht zwei Anzeigentexte, sondern zwei Wirtschaftlichkeiten. Wer das nicht trennt, optimiert keine von beiden.

Search Network, Performance Max, Display — wo Maklerbüros 2026 schalten

Google bietet drei Hauptformate, die für Makler relevant sind. Jedes hat einen klaren Use Case, und Vermischung kostet Geld.

Search Network (Suchanzeigen)

Das ist das klassische Format: Textanzeigen auf der Suchergebnisseite. Hier holst du Menschen mit konkretem Suchintent ab. Für Eigentümer-Akquise ist Search Network der Hauptkanal. Klickpreise hoch, Volumen niedrig, Conversion-Rate hoch.

Performance Max

Performance Max kombiniert Display, YouTube, Discover, Gmail und die Suchnetzwerk-Erweiterung in einer einzigen Kampagne. Google steuert die Verteilung über sein Algorithmus-Modell. Klickpreise liegen im Display- und YouTube-Anteil laut IVD bei 0,20–1,00 €. Das klingt nach einem Schnäppchen. Der Haken: Wer da klickt, sucht in dem Moment selten gerade einen Makler. Ein Mensch sieht eine Anzeige neben einem YouTube-Video und klickt, weil sie ihn anspricht. Das ist nicht das gleiche wie jemand, der "Haus verkaufen" tippt.

Für Performance Max gilt eine Regel: nur mit sauberer Conversion-Wert-Hierarchie schalten. Sonst optimiert Google auf Klicks statt auf Mandate.

Display und YouTube standalone

Reine Display- und YouTube-Kampagnen sind für Makler 2026 selten profitabel als Direct-Response-Kanal. Sie eignen sich für Brand-Aufbau und Remarketing, nicht für Eigentümer-Akquise. Wer dort schaltet, sollte das als Investition in lokale Bekanntheit verbuchen, nicht als Lead-Quelle.

Kurzfazit: Search Network für Suchintent, Performance Max nur mit funktionierendem Tracking, Display und YouTube für Remarketing. Wer das mischt, weiß am Monatsende nicht, woher die Leads kamen und kann nicht steuern.

Praxisbeispiel: 78.537 € Budget — was daraus wurde

Das IVD Bildungsinstitut hat 2025 einen konkreten Fall mit harten Zahlen veröffentlicht. Aus einem Google-Ads-Budget von 78.537,06 € entstanden Leads für Immobilienbewertungen zu einem Cost-per-Lead von durchschnittlich 27,77 €. Daraus wurden Einwertungstermine bzw. Aufträge zu durchschnittlich 598,62 € pro Mandat. Der Umsatz aus den daraus gewonnenen Verkaufsmandaten lag bei 724.960,00 €.

Lass uns das durchrechnen. Bei 78.500 € Budget und 27,77 € pro Lead sind das rund 2.800 Bewertungs-Leads. Davon wurden rechnerisch etwa 131 zu Aufträgen (78.537 € geteilt durch 598,62 € pro Mandat). Das ist eine Lead-zu-Mandat-Quote von grob 1 zu 21. Der Mehrumsatz aus den Mandaten beträgt das 9-fache des Werbebudgets.

Das ist kein Versprechen für dein Büro. Es ist eine Rechnung, die zeigt, was möglich ist, wenn Conversion-Wert-Hierarchie und Tracking sauber funktionieren. Sie zeigt auch, dass Google Ads in der Immobilienbranche keine Spielerei sind, sondern ein steuerbares System. Vorausgesetzt, das System funktioniert.

Conversion-Wert-Hierarchie — warum das Tracking mehr entscheidet als das Budget

Hier kommt die Stelle, die in den meisten Google-Ads-Guides fehlt. Wer auf Klicks oder einfache Lead-Anzahl optimiert, lässt Google keine Möglichkeit zu unterscheiden, welcher Lead 50 € wert ist und welcher 5.000 €. Das Ergebnis: Google liefert das, was sich am billigsten anklicken lässt. Selten ist das ein Eigentümer.

Die Lösung heißt Conversion-Wert-Hierarchie. Du gibst jeder messbaren Aktion auf deiner Website einen Eurowert, der ihre Bedeutung für dein Geschäft widerspiegelt. Das IVD Bildungsinstitut empfiehlt eine grobe Struktur:

  • Micro-Conversions (Wert 1–30 €): Newsletter-Anmeldung, Download eines Ratgebers, Verweilen auf einer Tiefenseite. Frühe Signale, wenig direkter Wert.
  • Mittlere Conversions (Wert 50–150 €): Kontaktformular ausgefüllt, Bewertungsanfrage gestartet. Klare Kaufabsicht, aber noch nicht qualifiziert.
  • Top-Conversions (Wert 200–2.000 €): Telefonanruf länger als 60 Sekunden, qualifizierte Bewertungsanfrage mit Adressdaten, Termin gebucht. Diese werden im Google-Konto als das markiert, was sie sind: hochwertige Geschäftsanbahnungen.

Mit dieser Hierarchie kann der Algorithmus von Google das Budget intelligent verteilen. Performance Max schaltet dann auf die Klicks, die zu Top-Conversions führen, nicht auf die billigsten Klicks. Das ist der Unterschied zwischen "Google liefert was es will" und "Google liefert was du brauchst".

Was nach dem Klick passieren muss — Sunside-Fallstudien

Hier ist die unangenehme Wahrheit: Selbst die beste Google-Ads-Struktur nutzt dir wenig, wenn dein Conversion-System nach dem Klick nicht funktioniert. Drei Fälle aus der Sunside-Praxis zeigen, wo der Hebel wirklich sitzt.

Beier & Partner Immobilienbewertung sind ein Sachverständigenbüro, mit dem wir seit über zwei Jahren zusammenarbeiten. Vor der Zusammenarbeit lag die Konversionsrate auf der Website bei 5 %. Mit dem KI-Chatbot stieg sie auf über 30 %. Über 20 qualifizierte Leads in den ersten zwei Monaten, dazu 5–10 neue Gutachten-Leads pro Monat allein durch den Chatbot. Geschäftsführer Patrick Beier formuliert es so: "Mittlerweile ersetzt die KI-Assistenz fast eine gesamte Vollzeitressource im Vertrieb." Übersetzt auf Google Ads: Bei gleichem Werbeklick die sechsfache Lead-Ausbeute. Oder das gleiche Lead-Volumen bei einem Sechstel des Budgets.

Bei Klose & Partner (Immo&Finance) ging der Hebel nicht über Ads, sondern über organische Sichtbarkeit. Nach SEO-Aufbau und KI-Chatbot erreichten sie in den ersten drei Wochen 539 Impressionen, 100 Besucher und eine Klickrate von 13,9 %. Das ist fast dreimal über dem Branchendurchschnitt von 3–5 %. Dazu drei Leads über den KI-Chatbot bei einem Werbebudget von null. SEO ist kein Ersatz für Google Ads, aber eine harte Ergänzung. Wer das parallel laufen lässt, senkt seine Abhängigkeit von steigenden Klickpreisen. Mehr dazu im SEO Immobilienmakler Komplett-Guide.

FALC Immobilien Hildesheim ist ein Franchise-Maklerbüro. Hier setzt der unterschätzte Punkt an: Was passiert mit den Anrufern, die deine Anzeige sehen und tatsächlich anrufen? Bei vielen Maklerbüros landen sie nach 18 Uhr in der Mailbox oder im Sekretariat, das sechs Stunden später zurückruft. Sophia, unser KI-Sprachassistent, nimmt diese Anrufe direkt in der bestehenden Telefonnummer entgegen. Ergebnis bei FALC: 21 Anrufer in drei Wochen vollautomatisch bearbeitet, 7 qualifizierte Leads, davon 2 Eigentümer-Anfragen. Ohne zusätzliches Personal. Diese 2 Eigentümer-Anfragen hätten ohne Voicebot vermutlich nie zurückgerufen.

Kurzfazit: Wenn dein CPL über 100 € klettert, fang nicht bei der Anzeige an. Fang beim Conversion-System an. Eine Versechsfachung der Conversion entspricht einer Sechstelung des effektiven CPL. Wie ein Conversion-System konkret funktioniert, beschreiben wir in KI-Chatbots für Makler – der Guide 2026.

Geo-Targeting, Negativ-Keywords und Qualitätsfaktor — die drei Hebel, die selten gezogen werden

Drei Stellschrauben, die in den meisten Maklerkonten verkümmern und beim Setup oft die Hälfte des verbrannten Budgets retten.

Geo-Targeting

Du bist regionaler Makler. Deine Werbung sollte sich darauf beschränken. Faustregel: ein Radius von 15–25 km um dein Büro oder gezielte Postleitzahlen, in denen du wirklich Mandate annimmst. Bundesweite Ausspielung ist bei lokalen Suchen oft trotz "Standort-Targeting" aktiv, wenn die Einstellung "Personen in oder mit Interesse an deinem Zielgebiet" lautet. Auf "Personen in deinem Zielgebiet" umstellen. Sonst zahlst du für Touristen in München, die "Haus verkaufen" googeln, weil sie überlegen, ihr Berliner Apartment loszuwerden.

Negativ-Keywords

Eine durchschnittliche Maklerkampagne ohne saubere Negativ-Keywords sammelt 15–25 % Klicks ein, die nichts mit dem Geschäft zu tun haben. Pflicht-Liste für jede Eigentümer-Kampagne: "Mietwohnung", "mieten", "WBS", "Sozialwohnung", "Praktikum", "Job", "Stellenanzeige", "Gehalt", "Verdienst", "Buch", "PDF", "Definition", "Wikipedia". Pflicht-Liste für Käufer-Kampagnen: "verkaufen", "Bewertung", "Wert ermitteln". Trennung ist alles.

Qualitätsfaktor

Der Qualitätsfaktor (1–10) entscheidet darüber, wie viel du pro Klick zahlst und wie weit oben deine Anzeige erscheint. Drei Hebel: relevante Anzeigentexte mit dem Keyword in der Überschrift, passende Landingpage (Keyword steht oben, Erwartung wird erfüllt), gute Klickrate. Wer hier von 5 auf 8 kommt, senkt seinen effektiven Klickpreis um 30–50 %. Das ist mehr ROI-Wirkung als jede Budget-Erhöhung.

Kurzfazit: Geo-Targeting eng, Negativ-Keywords gepflegt, Qualitätsfaktor optimiert. Diese drei Hebel bringen mehr als die nächste Budget-Verdopplung.

Checkliste vor dem ersten Klick

Bevor du den ersten Euro in Google Ads steckst, diese acht Punkte durchgehen. Jedes "Nein" ist eine Baustelle, die du vor Kampagnenstart fixt. Sonst zahlst du Lehrgeld für vermeidbare Fehler.

  • Hast du eine eigene Eigentümer-Landingpage, getrennt von der Käufer-Übersicht?
  • Steht das Hauptkeyword im Anzeigentitel und in der H1 der Landingpage?
  • Ist Geo-Targeting auf "Personen in deinem Zielgebiet" eingestellt, nicht auf "Interesse an"?
  • Liegt eine Negativ-Keyword-Liste mit mindestens 30 Einträgen vor?
  • Hast du Conversion-Tracking eingerichtet, das Mandate (nicht nur Klicks) zurückmessen kann?
  • Ist eine Conversion-Wert-Hierarchie definiert (Micro, Mittel, Top)?
  • Sind Käufer- und Eigentümer-Kampagnen strukturell getrennt im Konto?
  • Gibt es ein Conversion-System für Nicht-Bürozeiten, also Chatbot oder Voicebot?

Wer diese Punkte vor dem Kampagnenstart abhakt, spart in den ersten drei Monaten realistisch 30–50 % des Budgets ein, weil weniger Geld in falsche Klicks fließt.

Häufige Fragen

Wie viel Budget brauche ich für Google Ads als Makler?

Einsteiger-Tests sind ab 300–500 € pro Monat möglich, liefern aber meist nicht genug Daten für saubere Optimierung. Für ernsthafte Eigentümer-Akquise sind 1.500–4.000 € pro Monat realistisch. Wer Performance Max mit Conversion-Wert-Hierarchie fahren will, sollte mindestens 2.000 € einplanen, sonst hat der Algorithmus zu wenig Signale.

Was kostet ein Eigentümer-Lead aus Google Ads?

Bei optimierter Kampagne und Landingpage typisch 20–100 € pro Eigentümer-Lead. In Großstädten wie Berlin, München oder Hamburg eher am oberen Ende, in mittelgroßen Städten am unteren. Performance Max liefert Bewertungs-Leads laut IVD im Korridor von 20,74–54,58 €.

Lohnt sich Performance Max für Maklerbüros?

Ja, aber nur mit funktionierendem Conversion-Tracking und Conversion-Wert-Hierarchie. Ohne diese Voraussetzungen liefert PMax günstige Klicks ohne Geschäftswert. Mit beiden wird es zum stärksten Format für skalierbare Eigentümer-Akquise.

Welche Keywords funktionieren für Maklerbüros am besten?

Eigentümer-Intent-Keywords mit hoher Mandats-Wahrscheinlichkeit: "Immobilienbewertung kostenlos", "Haus verkaufen [Stadt]", "Makler [Stadt]", "Wohnung verkaufen Wert". Käufer-Keywords sind günstiger, bringen aber selten Provisionsmandate. Generische Begriffe wie "Immobilie" sind in der Regel zu unspezifisch.

Wie lange dauert es, bis Google Ads profitabel laufen?

Bei sauberem Setup liefern die ersten Leads in 1–2 Wochen. Stabile Profitabilität auf Mandats-Ebene braucht typisch 2–4 Monate, weil das Conversion-Tracking erst genug Daten sammeln muss, um die Auktionen sauber zu steuern. Wer zwischendurch das Tracking ändert, fängt fast von vorne an.

Brauche ich eine Agentur für Google Ads?

Bei Budgets unter 1.000 € pro Monat ist Eigen-Setup oft sinnvoller, weil die Agenturkosten den ROI auffressen. Ab 1.500–2.000 € pro Monat rechnet sich eine spezialisierte Immobilien-Agentur, wenn sie Eigentümer-Akquise und Conversion-Wert-Hierarchie beherrscht. Frag konkret nach Mandats-CPL-Beispielen, nicht nach Klickraten.

Nächster Schritt

Wenn du gerade Google Ads schaltest und nach dem dritten Monat immer noch unklar ist, welche Klicks zu welchen Mandaten geführt haben: Das Werbe-Setup ist meistens nicht das eigentliche Problem. Sondern das Tracking dahinter und das Conversion-System, das den Klick auffängt.

Du kannst Sophia, unseren KI-Sprachassistenten, direkt am Telefon erleben. Ruf bei Streil Immobilien an unter +49 531 38763392 und führ ein echtes Gespräch. So, wie deine angerufenen Eigentümer es nach 18 Uhr erleben würden.

Oder buch ein kostenloses Erstgespräch auf sunsideai.de. Wir schauen uns dein Google-Ads-Konto, dein Tracking-Setup und das Conversion-System hinter dem Klick an und sagen dir, wo der Hebel sitzt. Ohne Verkaufspitch. Sunside arbeitet als Partner, nicht als Auftragnehmer. Mit dieser Haltung haben Beier, FALC, Klose und über 9 weitere Maklerbüros heute ein System, das aus jedem Klick mehr macht.

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