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Marketing

Eigentümer ansprechen als Makler: Skript & Einstieg

Autor: Paul Probodziak12 Min
Modernes Flachdachhaus mit Garten und einer schwebenden lila Lichtkugel, Symbol für die Ansprache von Eigentümern

Eigentümer ansprechen als Makler: das 5-Baustein-Skript für den Erstkontakt, die rechtliche Grenze nach § 7 UWG und wie Eigentümer Sie von selbst finden.

Kurz gesagt:

  • Der erste Satz entscheidet: 94 Prozent der Eigentümer machen ihre Maklerwahl am Eindruck aus dem ersten Gespräch fest (Forsa 2020 für Engel & Völkers).
  • Bevor Sie das Skript lernen, klären Sie die Grenze. Der Kaltanruf bei einem privaten Eigentümer ohne dessen vorherige Einwilligung ist nach § 7 UWG eine unzumutbare Belästigung, und Lead-Scraping aus Portalen hat das LG Augsburg 2026 untersagt.
  • Das 5-Baustein-Skript funktioniert dort, wo die Ansprache erlaubt ist: nach einer Empfehlung, im eigenen Netzwerk, beim Anlass-Kontakt und vor allem dann, wenn der Eigentümer selbst den ersten Schritt gemacht hat.
  • Der planbarere Hebel ist nicht der bessere Anruf, sondern die Umkehr: Eigentümer finden Sie über Google, Bewertungsanfrage und KI-Assistent, und Sie sprechen nur noch mit Menschen, die ohnehin verkaufen wollen.

Eigentümer ansprechen klingt nach einer simplen Aufgabe, bis Sie das erste Mal mitten drin stecken. Sie kennen dieses Zusammenzucken, wenn das Freizeichen aufhört und Sie in der ersten halben Sekunde nicht wissen, ob gleich ein Mensch oder eine Wand am Apparat ist. Der Eigentümer hat abgenommen, und Sie merken sofort: Entweder Sie haben jetzt seine Aufmerksamkeit, oder Sie hören gleich das höfliche "Kein Interesse, danke". Genau diese fünf Sekunden sind der Grund, warum so viele Makler die Eigentümeransprache hassen. Dabei liegt das Problem selten am Mut und fast immer am Einstieg, und an einer Frage, die in den meisten Akquise-Ratgebern komplett fehlt: Dürfen Sie diesen Anruf überhaupt machen? Dieser Artikel gibt Ihnen beides. Ein Skript für den Moment, in dem die Ansprache passt, und den ehrlichen Blick auf den Weg, der ohne Klinkenputzen auskommt.

Warum die meisten Eigentümer-Ansprachen schon im ersten Satz verloren sind

Ein Immobilienverkauf ist für die meisten Menschen die größte finanzielle Entscheidung ihres Lebens. Da hängt eine Erbschaft dran, eine Scheidung, der Auszug der Kinder, manchmal eine ganze Lebensgeschichte. Wer das mit einem austauschbaren "Ich hätte da einen Käufer für Ihre Immobilie" eröffnet, hat den Menschen schon verloren, bevor das Gespräch begonnen hat.

Wie sehr der erste Eindruck zählt, lässt sich beziffern. In einer repräsentativen Forsa-Befragung von 1.008 Immobilienbesitzern im Auftrag von Engel & Völkers (2020) gaben 94 Prozent an, dass für die Maklerwahl der Eindruck im ersten Gespräch ausschlaggebend ist. Direkt dahinter folgten Marktkenntnis (95 Prozent) und eine gute Reputation oder Referenzen (92 Prozent). Anders gesagt: Der Eigentümer entscheidet nicht über die Zeit. Er entscheidet im Gespräch, und oft in den ersten Sätzen.

Das hat eine unbequeme Konsequenz. Ein gutes Skript ist nicht dazu da, einen Text abzulesen. Ein abgelesenes Skript hört man, und nichts zerstört Vertrauen schneller. Das Skript ist Ihr Geländer für den Fall, dass das Gespräch kippt. Den Ton machen Sie selbst.

Bevor wir zum Skript kommen, müssen wir aber eine Frage klären, die fast alle Ratgeber überspringen, und die im schlimmsten Fall eine Abmahnung kostet.

Erst die Grenze, dann das Skript: Was bei der Eigentümeransprache verboten ist

Hier kommt der Teil, den die meisten Akquise-Anleitungen großzügig überspringen. Die direkte telefonische Ansprache eines privaten Eigentümers, der Ihnen keine Erlaubnis dazu gegeben hat, ist in Deutschland keine Grauzone. Sie ist nach § 7 Absatz 2 UWG eine unzumutbare Belästigung, und damit wettbewerbswidrig. Telefonwerbung gegenüber einem Verbraucher ist nur mit dessen vorheriger ausdrücklicher Einwilligung zulässig. Ein Eigentümer, der seine Wohnung privat inseriert, hat Ihnen diese Einwilligung nicht erteilt.

Wie ernst die Rechtsprechung das nimmt, zeigt ein aktueller Fall. Die Wettbewerbszentrale ist 2025 gegen den Anbieter eines KI-Akquise-Systems vorgegangen, das automatisch private Immobilien-Inserate aus Portalen abgreift, die Kontaktdaten der Inserenten erfasst und direkt in die Makler-Software weiterleitet. Inserate mit dem Hinweis "keine Makleranfragen" filterte das Tool dabei sogar gezielt aus. Das Landgericht Augsburg untersagte die Bewerbung dieses Systems per Versäumnisurteil (Az. 2 HK O 4274/25, 08.01.2026). Ohne Einwilligung des Inserenten ist jede Kontaktaufnahme über so gewonnene Daten ein Verstoß gegen § 7 UWG. Im Mai 2026 folgte ein zweites Verfahren gegen einen weiteren Anbieter.

Zwei Dinge gehören hier sauber getrennt. Das Telefonwerbe-Verbot des § 7 UWG ist Wettbewerbsrecht und schützt vor unzumutbarer Belästigung. Daneben steht beim automatisierten Abgreifen von Inseratsdaten die DSGVO-Ebene: Wer personenbezogene Kontaktdaten ohne Rechtsgrundlage verarbeitet, verstößt zusätzlich gegen das Datenschutzrecht. Zwei Baustellen, ein Tool.

Und es gibt eine Abgrenzung, die jeder erfahrene Makler sofort stellt: privat oder gewerblich? § 7 Abs. 2 Nr. 1 UWG unterscheidet das selbst. Gegenüber einem Verbraucher ist der Werbeanruf nur mit dessen vorheriger ausdrücklicher Einwilligung zulässig, ohne Wenn und Aber. Gegenüber einem sonstigen Marktteilnehmer, also etwa einem gewerblichen Vermieter oder einer Hausverwaltung, genügt dagegen die mutmaßliche Einwilligung. Der typische Eigentümer mit einem Haus zum Verkauf ist Verbraucher. Genau deshalb ist sein Inserat tabu, das einer gewerblichen Wohnungsgesellschaft unter Umständen nicht.

Das ist kein juristisches Klein-Klein. Es verschiebt die ganze Logik der Akquise. Wenn der kalte Griff zum Hörer beim privaten Eigentümer rechtlich verbrannt ist, bleibt nur ein Weg, der dauerhaft trägt: Sie sprechen Eigentümer dort an, wo ein legitimer Anlass besteht, oder Sie sorgen dafür, dass der Eigentümer den ersten Schritt macht. Und ein eingehender Kontakt ist juristisch Gold wert, weil die Anfrage des Eigentümers selbst die Einwilligung ist, die dem Kaltanruf fehlt.

Erlaubt und sinnvoll ist die Ansprache zum Beispiel hier:

  • Der Eigentümer hat selbst Kontakt aufgenommen: über Ihr Kontaktformular, eine Bewertungsanfrage oder einen Anruf in Ihrem Büro.
  • Eine Empfehlung steht dahinter: Ein zufriedener Kunde hat Sie an Bekannte weitergegeben, die verkaufen wollen.
  • Es gibt eine bestehende Geschäftsbeziehung oder einen klaren, vom Eigentümer eröffneten Anlass.
  • Im persönlichen Kontakt vor Ort, beim Tag der offenen Tür, im lokalen Netzwerk.

Kurzfazit: Der beste Gesprächseinstieg nützt nichts, wenn der Anruf selbst rechtswidrig ist. Klären Sie zuerst, ob eine Einwilligung oder ein legitimer Anlass vorliegt, und behandeln Sie gekaufte oder gescrapte Privatkontakte als das, was sie rechtlich sind: ein Risiko. (Das ersetzt keine Rechtsberatung im Einzelfall.)

Das Erstansprache-Skript: 5 Bausteine vom Einstieg bis zum Termin

Dieses Skript gilt nur für die Fälle, in denen Sie anrufen dürfen, und davon gibt es mehr, als Sie denken. Bevor Sie zum Hörer greifen, gehen Sie diese vier Fragen durch:

  • Hat der Eigentümer von sich aus Kontakt aufgenommen (Formular, Bewertungsanfrage, Anruf)?
  • Liegt eine konkrete Empfehlung vor, auf die Sie sich beziehen können?
  • Gibt es eine bestehende Geschäftsbeziehung?
  • Ist es ein gewerblicher Eigentümer, bei dem mutmaßliches Interesse plausibel ist?

Mindestens ein Ja? Dann haben Sie eine Grundlage. Vier Mal Nein? Dann ist der Anruf genau das Risiko aus dem letzten Abschnitt. Lassen Sie ihn, und springen Sie direkt zum Kapitel über den anziehenden Weg.

Steht die Grundlage, zählt der Aufbau. Das folgende Skript hat fünf Bausteine. Lesen Sie es nicht vor. Verinnerlichen Sie die Logik, dann formulieren Sie im Gespräch frei.

Baustein 1: Der Einstieg

Kurz, klar, ohne Floskel. "Störe ich gerade?" verschenken Sie. Sie geben dem Gegenüber damit eine fertige Ausstiegstür. Besser: Ihren Namen, den konkreten Anlass und die Bitte um kurz Zeit, alles in einem Satz.

"Guten Tag, Frau Berger, hier ist Tom Lange von Lange Immobilien. Sie haben gestern über unsere Website eine Bewertung für Ihr Haus in der Lindenstraße angefragt, dafür rufe ich an. Passt es Ihnen gerade kurz?"

Der Unterschied zum Standardanruf: Sie nennen den konkreten Anlass, den der Eigentümer selbst gesetzt hat. Das ist kein kalter Anruf mehr, das ist eine Antwort auf seine Anfrage.

Baustein 2: Erlaubnis und Anlass

Auch wenn der Eigentümer angefragt hat, holen Sie sich aktiv das Ja für das Gespräch ab. Das schafft Augenhöhe.

"Bevor ich Ihnen eine Zahl nenne, würde ich gern zwei, drei Dinge zu Ihrem Haus verstehen, sonst ist jede Bewertung geraten. Ist das in Ordnung für Sie?"

Baustein 3: Nutzen statt Pitch

Hier reden die meisten zu viel über sich. Drehen Sie es um. Der Eigentümer will nicht wissen, wie toll Ihr Büro ist. Er will wissen, was er davon hat.

"Die meisten Eigentümer in Ihrer Lage haben zwei Fragen: Was ist realistisch drin, und wie viel Aufwand kommt auf mich zu? Beides kann ich Ihnen heute beantworten: die Preisspanne anhand echter Vergleichsverkäufe in Ihrer Straße, und wie ein Verkauf bei Ihnen ablaufen würde, ohne dass Sie sich um Besichtigungstermine und Papierkram kümmern müssen."

Baustein 4: Bedarf erfragen

Jetzt zuhören. Akquise lebt vom Dialog, nicht vom Monolog. Eine offene Frage, dann Mund halten.

"Darf ich fragen: Gibt es einen bestimmten Anlass für den Verkaufsgedanken? Und haben Sie einen Zeitrahmen im Kopf, oder schauen Sie erst mal, was möglich ist?"

Die Antwort verrät Ihnen alles: Dringlichkeit, Emotion, Entscheidungssituation. Bei "Wir haben geerbt und wohnen 400 Kilometer weg" sprechen Sie anders als bei "Wir liebäugeln seit zwei Jahren damit".

Baustein 5: Die Terminbrücke

Kein Verkaufsdruck, ein klares nächstes Bild.

"Mein Vorschlag: Ich schaue mir das Haus vor Ort an, bringe Ihnen eine belastbare Einschätzung mit, und dann entscheiden Sie in Ruhe, ob und wie es weitergeht. Das kostet Sie nichts und verpflichtet zu nichts. Passt Ihnen Donnerstagvormittag besser oder Freitagnachmittag?"

Die Alternativfrage am Ende nimmt dem Eigentümer die Ja-Nein-Hürde ab. Er entscheidet nicht mehr ob, sondern wann.

Wenn Sie tiefer in die Mechanik einsteigen wollen, wie aus dem Erstkontakt ein Exklusivmandat wird, finden Sie das im Detail in unserem Beitrag zum Alleinauftrag für Makler.

Kurzfazit: Das Skript ist ein Geländer, kein Vorlesetext. Anlass nennen, Erlaubnis holen, zuhören, Termin als Alternativfrage anbieten. Der Rest ergibt sich aus echtem Interesse am Menschen am anderen Ende.

Einwandbehandlung: die fünf häufigsten Eigentümer-Reaktionen

Ein Einwand ist kein Nein. Ein Einwand ist eine unbeantwortete Frage. Wer das verinnerlicht, gerät bei "Das ist mir zu teuer" nicht in Verteidigung, sondern wird neugierig. Bei jedem Einwand hilft dasselbe: erst anerkennen, dann ehrlich nachfragen, statt sofort zu kontern. Hier die fünf Reaktionen, die Ihnen am häufigsten begegnen.

Einwand Was wirklich dahintersteckt Möglicher Antwortsatz
"Ich verkaufe doch lieber selbst, das spart die Provision." Unterschätzt Aufwand und Preisrisiko des Privatverkaufs. "Verstehe ich. Viele unterschätzen aber, dass ein zu niedrig angesetzter Privatpreis schnell mehr kostet als jede Provision. Darf ich Ihnen zeigen, was vergleichbare Objekte in Ihrer Straße tatsächlich erzielt haben?"
"Ich habe schon einen Makler." Selten echte Bindung, oft Höflichkeit. "Das ist gut, darf ich fragen, wie zufrieden Sie mit der bisherigen Arbeit sind? Falls Sie irgendwann eine zweite Einschätzung möchten, bin ich gern da."
"Schicken Sie mir erst mal Unterlagen." Will auf Distanz gehen, ohne abzusagen. "Mache ich gern. Damit die Unterlagen für Sie auch passen: Geht es Ihnen eher um den möglichen Preis oder um den Ablauf eines Verkaufs?"
"Ihre Preiseinschätzung ist mir zu niedrig." Emotionale Bindung ans eigene Objekt. "Das höre ich oft, und es ist völlig nachvollziehbar, an Ihrem Haus hängen Erinnerungen. Mein Preis hängt nicht an einem Gefühl, sondern an echten Abschlüssen in der Nachbarschaft. Lassen Sie uns die gemeinsam anschauen."
"Ich muss das mit meinem Partner besprechen." Keine alleinige Entscheidung, oder höfliche Bremse. "Absolut richtig, das gehört zu zweit entschieden. Was wäre für Ihren Partner der wichtigste Punkt? Dann bereite ich genau das vor, am besten machen wir den Termin gleich zu dritt."

Kurzfazit: Sie gewinnen Einwände nicht durch besseres Gegenargumentieren, sondern durch echtes Nachfragen. Der genannte Einwand ist oft nicht der echte. Wer eine Frage dahinter aufdeckt, führt das Gespräch. Wer sofort kontert, verliert es. Mehr dazu, warum klassisches Jagen heute an Grenzen stößt, lesen Sie in Akquise für Immobilienmakler.

Und ehrlich gesagt: Die elegantere Lösung ist nicht der bessere Konter, sondern ein Weg, bei dem die meisten dieser Einwände gar nicht erst entstehen. Genau dahin gehen wir jetzt.

Der ruhigere Weg: Eigentümer anziehen statt anrufen

Jetzt die ehrliche Frage. Wie viele Anrufe müssen Sie führen, um an einem Tag drei Eigentümer zu erreichen, die wirklich verkaufen wollen? Vierzig? Sechzig? Und wie viele davon waren rechtlich überhaupt sauber? Direktansprache funktioniert, aber sie ist mühsam, sie skaliert nicht, und sie steht (siehe oben) auf rechtlich dünnem Eis, sobald sie kalt wird.

Es gibt einen zweiten Weg, und er dreht die Richtung um. Statt dass Sie Eigentümer suchen, sorgen Sie dafür, dass Eigentümer Sie finden. Genau in dem Moment, in dem sie über einen Verkauf nachdenken. Drei Bausteine greifen dafür ineinander:

  • Lokale Sichtbarkeit und SEO. Wer "Haus verkaufen + Stadtteil" googelt, ist ein heißer Eigentümerkontakt. Steht dort Ihr Büro statt der Konkurrenz, kommt die Anfrage von selbst. Was ein solcher Eigentümer-Lead wert ist, zeigt eine dokumentierte Praxis-Hochrechnung des IVD-Bildungsinstituts (Wagner 2025) für den Berliner Markt: Aus einem Budget von 78.537 Euro entstanden Bewertungs-Leads für je rund 28 Euro, daraus Einwertungstermine für rund 599 Euro pro Auftrag, und am Ende 724.960 Euro Umsatz aus den entstandenen Verkaufsmandaten. (Klickpreise variieren regional und zeitlich, Stand 2025.)
  • KI-Assistenten am Erstkontakt. Der Eigentümer, der nachts um 22 Uhr auf Ihrer Website landet oder am Sonntag anruft, wartet nicht auf Montag. Ein KI-Chatbot beantwortet seine Fragen sofort, qualifiziert vor und nimmt die Kontaktdaten auf. Die unentschlossenen Schönwetter-Gucker filtert er dabei raus, sodass am Ende nur Anfragen bei Ihnen landen, die wirklich zu Ihnen passen. Die KI-Telefonassistentin Sophia tut dasselbe am Hörer, rund um die Uhr.
  • Bewertungs- und Empfehlungsmanagement. Aus jedem zufriedenen Verkäufer werden über ein systematisches "Kennen Sie jemanden?" neue Eigentümer, und diese Kontakte kommen mit Vertrauen im Gepäck, nicht mit Abwehr.

Wie stark der Geschwindigkeits-Effekt wirkt, zeigt die Praxis. Ein Sachverständigenbüro, mit dem wir seit über zwei Jahren arbeiten (Beier & Partner), hat seine Konversionsrate von 5 Prozent auf über 30 Prozent gehoben (eine Versechsfachung), allein durch den KI-Chatbot auf der Website. Patrick Beier sagt heute: "Mittlerweile ersetzt die KI-Assistenz fast eine gesamte Vollzeitressource im Vertrieb." Die Besucher, die früher unberaten wieder gingen, bleiben jetzt.

Den vollständigen Vergleich der drei Wege an Verkaufsmandate (gekaufte Leads, Direktansprache, Inbound) haben wir in Verkäufer finden für Immobilien auseinandergenommen. Und welche sechs Kanäle 2026 zusammenspielen, steht in Eigentümerakquise Strategien 2026.

Kurzfazit: Der bessere Anruf bringt Ihnen den nächsten Eigentümer. Das anziehende System bringt Ihnen jeden Monat planbar mehrere, und Sie sprechen nur noch mit Menschen, die ohnehin verkaufen wollen.

Fallbeispiel und Entscheidungshilfe

Ein Franchise-Maklerbüro, FALC Immobilien Hildesheim, kannte das Problem der verpassten Eigentümer aus dem Alltag. Anrufe banden täglich Sekretariatszeit, und außerhalb der Bürozeiten ging schlicht niemand ran. Wer abends anrief, landete im Nichts. Und rief beim nächsten Makler an. Die Lösung war kein größeres Team, sondern eine KI-Sprachassistenz, eingebunden in die bestehende Telefonnummer. Sie nahm jeden Anruf an, qualifizierte in Echtzeit und sortierte nach Eigentümer, Kauf- und Mietinteressent.

Das Ergebnis nach drei Wochen: 104 eingegangene Anrufe, davon 21 echte Gespräche, die Sophia vollautomatisch geführt hat, sieben qualifizierte Leads, davon zwei Eigentümer-Anfragen. Ohne zusätzliches Personal, rund um die Uhr. Wo diese zwei Eigentümer ohne die Assistenz gelandet wären, lässt sich nicht beweisen. Aber die Logik des verpassten Anrufs kennt jeder Makler: Wer abends niemanden erreicht, wählt die nächste Nummer.

Welcher Weg passt nun zu Ihnen? Diese kurze Entscheidungshilfe sortiert es:

Wie gewinnen Sie Eigentümer?
1 Haben Sie regelmäßig Website-Besucher?
Nein → SEO + Content aufbauen
Ja weiter ↓
2 Werden Besucher 24/7 betreut?
Nein → KI-Chat + Telefon einsetzen
Ja weiter ↓
3 Nutzen Sie Empfehlungen systematisch?
Nein → Bewertungsmanagement aktivieren
Ja → ✓ Ihr System steht

Häufige Fragen rund um die Eigentümeransprache

Darf ein Makler Eigentümer aus Immobilienportalen anrufen?

In aller Regel nein. Der Anruf bei einem privaten Inserenten ohne dessen vorherige ausdrückliche Einwilligung ist nach § 7 Absatz 2 UWG eine unzumutbare Belästigung und damit wettbewerbswidrig. Tools, die Kontaktdaten privater Inserate automatisch abgreifen, hat das LG Augsburg 2026 untersagt (Az. 2 HK O 4274/25). Zulässig ist die Ansprache, wenn der Eigentümer von sich aus Kontakt aufgenommen oder eingewilligt hat. Im Zweifel sollten Sie das im Einzelfall rechtlich prüfen lassen.

Wie spreche ich einen Eigentümer am Telefon richtig an?

Nennen Sie in einem Satz Ihren Namen, den konkreten Anlass und bitten Sie um die Erlaubnis fürs Gespräch. Verzichten Sie auf Floskeln wie "Störe ich?". Stellen Sie danach eine offene Frage und hören Sie zu: Der Eigentümer soll mehr reden als Sie. Ziel des ersten Kontakts ist nicht der Abschluss, sondern ein vereinbarter Vor-Ort-Termin.

Was sage ich, wenn der Eigentümer sofort "kein Interesse" sagt?

Nehmen Sie es nicht persönlich und kontern Sie nicht. Fragen Sie nach: "Verstehe ich. Darf ich kurz fragen, woran es liegt? Haben Sie schon einen Makler, oder ist der Verkauf gerade einfach kein Thema?" Oft öffnet sich dahinter der echte Grund. Wenn nicht, hinterlassen Sie einen freundlichen Eindruck. Manche dieser Kontakte melden sich Monate später von selbst.

Lohnt sich Kaltakquise bei Eigentümern überhaupt noch?

Als alleinige Strategie kaum. Sie ist rechtlich heikel, zeitintensiv und schlecht skalierbar. Wirtschaftlich überlegen ist ein System, bei dem Eigentümer Sie über Google, Bewertungsanfrage und Empfehlung selbst finden. Die Direktansprache bleibt sinnvoll für warme Kontakte: Empfehlungen, das eigene Netzwerk, eingehende Anfragen.

Wie viele Eigentümeranfragen sind pro Monat realistisch?

Das hängt von Ihrem Traffic und Ihrem System ab. Ein Beispiel aus unserer Praxis: Bei einem Maklerbüro kommen über den KI-Chatbot laufend drei bis vier Eigentümeranfragen pro Monat herein. Bewertungs- und Empfehlungsanfragen kommen als zusätzliche Quellen dazu. Mehr Reichweite und ein vollständiges System heben diese Zahl. Und die Rechnung ist gnädig. Rechnen Sie es einmal mit Ihren eigenen Zahlen durch: Angenommen, Sie verdienen 15.000 Euro Provision pro Verkauf und schließen jede fünfte Eigentümeranfrage ab, dann ist jede zusätzliche Anfrage im Schnitt 3.000 Euro wert. Ihre echten Werte kennen nur Sie, aber die Größenordnung verschiebt sich selten gegen Sie.

Ihr nächster Schritt

Die Wahrheit über die Eigentümeransprache ist unbequem und befreiend zugleich: Der bessere Anruf ist nicht die Lösung. Das bessere System ist es. Wenn Eigentümer Sie über Google finden, sofort von einem KI-Assistenten betreut werden und aus jedem zufriedenen Kunden neue Empfehlungen entstehen, hört die Jagd auf, und die planbaren Anfragen fangen an.

Genau das baut die Sunside Methode für Sie auf, als ein System statt vieler Einzeltools:

  • Lokale Sichtbarkeit und SEO: damit verkaufsbereite Eigentümer Sie bei Google finden, nicht die Konkurrenz.
  • KI-Chatbot und KI-Telefonassistentin Sophia: jeder Website-Besucher und jeder Anrufer wird sofort betreut, qualifiziert und ins CRM übergeben. Auch nachts, auch am Wochenende.
  • Bewertungs-Autopilot und Empfehlungsmanagement: mehr Sichtbarkeit durch echte 5-Sterne-Bewertungen und planbare Empfehlungen aus zufriedenen Kunden.
  • Sunside Studio: die Marketing-Bibliothek mit über 250 Vorlagen, Ratgebern und Checklisten, automatisch in Ihrem Branding.

Wollen Sie den Geschwindigkeits-Effekt selbst hören? Rufen Sie Sophia an unter +49 531 38763392, das ist eine Demo unserer KI-Telefonassistentin, eingerichtet im Namen eines unserer Kunden. Geben Sie sich als Eigentümer aus und erleben Sie, wie sich der erste Kontakt anfühlt, wenn niemand mehr durchrutscht. Danach lassen Sie uns in einem kostenlosen Erstgespräch durchrechnen, was das für Ihr Büro bedeutet. Dank Cashback-Garantie tragen Sie dabei kein Risiko: Wird innerhalb eines Monats kein Lead (Eigentümer-, Bewertungsanfrage oder Kaufinteressent) generiert, entfällt die Monatsgebühr vollständig.

Finden Sie heraus, wie viele Anfragen über Google und KI für Sie möglich sind.

In der kostenlosen Bestandsaufnahme prüfen wir Ihre Sichtbarkeit bei Google, ChatGPT & Co. und zeigen Ihnen, was in Ihrer Region realistisch erreichbar ist.

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